Hypnose hilft gegen Stottern
Die Ansicht, Stottern entsteht dadurch, dass man schneller denkt als spricht, ist ziemlich weit verbreitet. Die Erkenntnisse von Wissenschaft und Medizin jedoch sagen Anderes. Stottern beginnt meist schon sehr früh. Schon ab dem 2. Lebensjahr können die Anzeichen dafür vorhanden sein.
Stottern ist eine Unterbrechung des Redeflusses, die durch eine
Art Blockaden verstärkt wird. Ein Stotterer strengt sich oft auch sehr stark
körperlich an, um bestimmte Worte aussprechen zu können. Es scheint so, als
würde die Koordination im Sprachzentrum nicht richtig funktionieren. Es ist
also ein neuralgisches Problem.
Allerdings wird dies durch psychische Faktoren deutlich verstärkt. Physischer
wie psychischer Stress, Ängste und auch selbst nur die Erinnerung daran, dass
man bei bestimmten Worten Schwierigkeiten hatte, kann die Blockaden deutlich
verstärken.
Stottern gibt es in vielerlei Arten und Versionen. Meist geht damit einher, dass
der Betroffene unsicher wird und zusätzlich sein Selbstvertrauen massiv
beeinträchtigt wird. Dies alles macht eine Verbesserung der Situation
schwieriger.
Entgegen vieler anders lautender Meinungen kann hier die Hypnose
sehr gut helfen - dies nicht nur kurzfristig. Die Hypnose lindert sämtliche
psychischen Faktoren und stärkt das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.
Außerdem hilft die Hypnose auch dabei, die neuralgischen Probleme zu
überwinden.
Eine deutliche Besserung ist bereits nach einer einzigen Hypnosesitzung
spürbar. Es ist allerdings notwendig, dass der Betroffene an sich weiter
arbeitet. Denn nur so ist eine langfristig anhaltende Verbesserung
gewährleistet.
Bei den Hypnosesitzungen bei uns wird auch zugleich eine Technik der
Selbsthypnose erlernt und mitgegeben. Diese ist speziell ausgerichtet auf die
Problematik des Stotterns und muss regelmäßig - auch langfristig - weiter
angewandt werden.
So ist es durchaus möglich, nach relativ kurzer Zeit (ca. 3 - 4 Monate) das Stottern so stark kontrollieren zu können, dass Außenstehende es nicht mehr bemerken. Die Hypnosesitzungen, die dabei direkt beim Hypnotiseur nötig sind, halten sich durch die eigene Mitarbeit mit Hilfe der Selbsthypnose in Grenzen. Erforderlich sind lediglich einige Sitzungen innerhalb des ersten Monats. Danach sind Auffrischungen in immer größer werdenden Abständen vollkommen ausreichend.
