Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Hier könnt Ihr allgemeine Themen über Hypnose besprechen.
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Elmar
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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Elmar » Sa, 11. Mai 2013 13:11

Miraculus hat geschrieben:Hallo zusammen,

auf einen möglichen Gewinn zu verzichten dürfte nicht so schwer sein, da er eh nicht zu groß ausfallen dürfte. Aber dann bleibt die Frage, ob man es nicht lieber bei einem Online-buch lässt. Das ist leicht erreichbar und wird sich bei guter Qualität von alleine verbreite. Weitere vorteile: Es kann um Kapitel ergänzt werden, und es kann mühelos korrigiert werden. Die ganze Arbeit mit Verlagen fällt flach. Ich glaube sogar, dass die Verbreitung unter diesen umständen wesentlich größer sein wird. Jedenfalls dann, wenn man ein gutes Ranking erreicht. (Wieviele gedruckte Hypnose-Bücher gibt es, die kaum jemand kennt?) Wenn allerdings jemand einen verlag kennt, der es (zusätzlich?) druckt, warum nicht?

Aber ich persönlich wäre schon sehr zufrieden, wenn wir ach Autoren oder mehr finden, von denen jeder einen qualitaitv guten beitrag verfasst, oder auch zwei. Vielleicht kann ich ein oder zwei Autoren gewinen - ich müsste es ausprobieren. Aber im Moment sind wir immer noch zu wenige. Würdest Du denn ein kapitel schreiben, Elma? Markus sagt ja vielleicht ja, Menor wäre wohl bereit. Die Frage wäre noch, ob andere wie z.B. Meta-System mitmachen würden?

@ Menor: ich finde das absolut erwähnenswert und interessant. Wenn Du das authentisch und gut beschreiben kannst ist das ein schönes praktisches Beispiel für "Hilfe durch SH".

LG Miraculus
Schöne Grüße

Elmar

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Sa, 11. Mai 2013 19:46

Hi Elmar,

Du zitierst mich - aber Du antwortest nicht. :mrgreen:

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von MetaSystem » So, 19. Mai 2013 12:49

Hey allerseits,

Ein gründsätzliches Interesse daran hätte ich schon. Wobei ich finde, dass erste was wir tun sollten ist entweder gemeinsam eine Definition für Hypnose zu suchen (oder mehrere) die man am Beginn des Buches schreibt. Und an die sich jeder mehr oder minder stützt. Oder jeder definiert am Beginn seines Kapitels selbst, was Hypnose jetzt hier bedeutet (was wahrscheinlich eher komisch erschient von außen). Abgesehen davon sollten die Kapitel schon irgendetwas treffen, was wenig geschrieben wurde, bzw. wenig bekannt ist. So finde ich die Idee z.B. dass jemand (oder besser mehrere) über ihre Erfahrungen in SH beschreiben sehr interessant, ich glaube, dass würde SEHR SEHR SEHR vielen helfen Hypnose besser zu verstehen, Ängste abzubauen, etc.. Das könnte ich durchaus auch machen. Vor allem da ich meinen SH-Karriere beschreiben könnte.
Für mich stellt sich dann die Frage ob, dass Buch nicht grundlegend von SH handeln sollte. Wenn nicht sollte sich auf jedenfall ein schwerpunkt finden.

Themen die mir spontan einfallen über die ich auf jedenfall schreiben könnte: meine eigenen Erfahrungen mit SH, (S)H im Alltag nutzen und Hypnorhetorik. Aber ich denke vorher sollten wir auf jedenfall einen Schwerpunkt finden, sonst wirkt das ganze wie ein zusammengewürfelter Haufen.... (Generell gefällt mir die Idee sehr gut, dass jeder seine Erfahrungen in und über SH beschreibt und (eventuell noch zusätzlich ein Kapitel über etwas anderes schreibt))

lg
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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Miraculus » So, 19. Mai 2013 18:00

@ Meta-System:

Dann wären wir immerhin drei, die dabei sind, und eine vierte person überlegt es sich noch....vielleicht finden wir noch mehr.
Aber ich denke vorher sollten wir auf jedenfall einen Schwerpunkt finden, sonst wirkt das ganze wie ein zusammengewürfelter Haufen....
Da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. :) Es gibt wissenschaftliche Hypnose-Fachbücher, auf die genau dasselbe zutrifft. Da kommen die verschiedensten Kapitel vor, alle zu völlig anderen themen, die oft gar nichts mit dem Titel zu tun haben. :mrgreen:
Wenn es uns gelingt, eine gewisse Linie reinzubringen, sollte das genügen.

Erfahrungen zur SH wären sehr wertvoll und könnten einen Großteil des Buches ausmachen. Ebenfalls hilfreich könnte es sein, wenn eine Person, die Fremdhypnose erlebt hat, das schildern könnte...oder auch mehrere. Denn Erfahrungsberichte, jedenfalls soweit ich das weiß, ebenfalls nur äußerst spärlich, und fast nur werden einige Sätze zu einer ganz speziellen Erfahrung zitiert. Dies wäre wirklich eine Lücke, die man schließen könnte.
Wenn uns das gelänge, entsprechende Berichte zu evereinigen, dann könnten wir das Buch beispielsweise unter das Motto "Phänomenologische Aspekte der Hypnose" stellen, oder vielleicht griffiger: "Die Erlebnisseite der Hypnose". Oder etwas in der Art.

Natürlich bräuchte es eine allgemeine Einleitung und Übersicht zur Hypnose, und da wäre auch Platz für eine Definition. Ich würde in diesem Fall vorschlagen, dem beispiel der Hypnoseforscher zu folgen. Da die sich selbst nicht einig sind, was Hypnose ist, und das Hypnose auch sehr schwer zu definieren ist, begnügen die sich gewöhnlich mit möglichst allgemein gehaltenen Beschreibungen, denen fast jeder zustimmen kann. Siehe z.B:
http://academyll.org/files/The%20Nature ... osis_0.pdf

Wäre man bösartig, könnte man sagen, dass solche Definitionen fast schon etwas banal sind; aber eine allgemein akzeptable Definition zu finden, die sehr viel aussagekräftiger ist, ist sehr schwierig.
LG Miraculus

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Hypnophant » So, 19. Mai 2013 20:59

Ich würde auch meine Erfahrungen mit SH beschreiben. Was anderes kann ich leider nicht vorweisen.
Punkt 1: Wie es dazu kam SH anzuwenden und warum ich darauf vertraute
Punkt 2: Was ich daraus lernte und wie ich mich veränderte
Punkt 3: körperliches Erleben unter SH, seelisches Erleben unter SH, Phantasiereisen, Träume, Erkenntnisreisen, im Dialog mit mir selbst und weitere Sachen
Sowas in der Art.

Ich hatte sogar selbst schonmal angefangen über meine Erlebnisse und meine Ansichten zu schreiben. Die Erlebnisse sollten 6 Kapitel umfassen und nicht nur die Erfahrungen unter SH beschreiben, sondern auch die Veränderung meines Ichs, meine Denkweisen und Ansichten.
Wie nennt man dann so einen Abschnitt im Buch?

Ist gehe davon aus, dass die Erstellung dieses Buches Monate, vielleicht sogar Jahre dauern kann. Und dass das Buch höchstwahrscheinlich mehrere hundert Seiten umfassen könnte.
Wenn ich selbst das alles in Worte fasse was ich bisher erlebt habe, allein das wäre ein Buch für sich.
Nur mal so zum nachdenken.
All die Themen aus deinem Blog Miraculus, ich fänd fast alles davon erwähnenswert in einem Buch. Ich selbst fänd es schwer wenn ich nur eine meine Erfahrungen zum Besten geben dürfte.
Dann noch die Erfahrungen von euch selbst.
Ich fänd es fast sinniger, wenn jeder Mitwirkende seinen eigenen Abschnitt erhält den er in eigene Kapitel unterteilt anstatt das Buch themensortiert anzulegen.
Das hätte den Vorteil, dass der Leser zusammenhängend etwas über eine Person erfährt anstatt dass die Personen nur hier und da immer wieder auftauchen.
Ich hab für mich schon entschieden, dass ich unter einem Pseudonym meine Erfahrungen veröffentlichen würde.
Nicht weil ich es peinlich finde oder Angst davor habe wie andere von mir denken die das Buch dann lesen, sondern aus anderen persönlichen Gründen.

Wie seht ihr das?

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Mo, 20. Mai 2013 17:23

@ Hypnophant:
Ist gehe davon aus, dass die Erstellung dieses Buches Monate, vielleicht sogar Jahre dauern kann. Und dass das Buch höchstwahrscheinlich mehrere hundert Seiten umfassen könnte.
Wenn ich selbst das alles in Worte fasse was ich bisher erlebt habe, allein das wäre ein Buch für sich.
um Himmels Willen! :mrgreen:
Ich fände es schon großartig, falls wir es schaffen sollten, ein Buch zu schreiben, das in recht kurzer Zeit fertigzustellen ist. Alles andere wäre m.E. eher unrealistisch. Falls Du aber tatsächlöich ein Buch zu Deinen Erfahrungen zur SH schreiben kannst, warum nichtß Dazu möchte ich Dich gerne ermutigen. Und wenn es Dir nicht um den Gewinn geht, ist das durch das Internet heute ja eine einfache Sache. Aber als Gemeinschatfsprojekt...dazu wäre das wohl zuviel. Da wären dann ein oder einige wenige Kapitel besser, die das Wichtigste zusammenfassen. Aber das könnte ja die Grundlage für ein späteres eigenes Buch sein. Und ein Name für diesen Abschnitt des Buches? Den werden wir finden! ;)
All die Themen aus deinem Blog Miraculus, ich fänd fast alles davon erwähnenswert in einem Buch.
Vielen Dank für die Blumen! Aber auch das wäre zuviel und würde den Rahmen sprengen. Ich könnte vielleicht, wenn es Interesse gint, eine Einleitung schreiben und ein oder zwei Kapitel. Wobei es auch mehrere EInleitungen geben kann.

Die Frage ist nur, ob es überhaupt geht. Im moment sind wir zu dritt, und fünf oder sechs müssten wir schon sein.

LG Miraculus

Menor
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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Menor » Di, 21. Mai 2013 08:03

@Hypnophant u. Miraculus

finds toll wie ihr euch einbringt in diese anfängliche Idee :)
man spürt richtig das Feuer das da in euch brennt bei dem Gedanken
ein Werk zu schaffen, das sich vom Rest bekannter Bücher zu dem Thema
abheben kann.

Denke selbst eine gewisse Linie sollte das Buch schon haben und auf
alle Fälle wie @Elmar geschrieben hat wenn es über einen Verleger
gehen sollte, Einnahmen gespendet werden. Was ich aber auch noch
gut finden würde in so einem Fall (bei einer Verlegerversion) das man
das Geld auch nutzen könnte um ein besseres Bewusstsein für die Hypnose
zu schaffen mit eigenen Veranstaltungen die damit finanziert werden
könnten.
Genau bei so einer Veranstaltung könnte man bekannte Größen aus Wissenschaft,
Medizin, Showbereich usw kommen um Vorzutragen.

Natürlich müsste an erster Stelle das Buchprojekt umgesetzt werden alles
andere sieht man dann :mrgreen:

LG

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Di, 21. Mai 2013 18:22

@ Menor:
Was ich aber auch noch
gut finden würde in so einem Fall (bei einer Verlegerversion) das man
das Geld auch nutzen könnte um ein besseres Bewusstsein für die Hypnose
zu schaffen mit eigenen Veranstaltungen die damit finanziert werden
könnten.
Genau bei so einer Veranstaltung könnte man bekannte Größen aus Wissenschaft,
Medizin, Showbereich usw kommen um Vorzutragen.

Nichts gegen Deinen Enthusiasmus...aber sollte es uns gelingen, ein qualitativ gutes Onlinebuch umsonst zu schaffen, das noch dazu eine gewisse Verbreitung findet, so wäre ich bereits positiv überascht und sehr zufrieden. ;)

Zweitens sollte man sich das mit der Hypnose, besonders im deutschsprachigen Raum auch nicht zu posituv vorstellen.

Führende Hypnoseexperten hier in Deutschland befördern aus berufspolitischen Gründen Missverständnisse und irrationale Ängste vor der Hypnose; teilweise offenbar auch trotz besseren Wissens, so muss man annehmen. Denn dass diese Personen die manchmal eklatante Widersprüchlichkeit ihrer Botschaften zu dem Wissen, das sie an anderer Stelle kundtun, nicht sehen, ist schwer vorstellbar.

Andere mögen ehrlicher sein. Aber es herrscht hierzulande sehr oft - auch bei führenden Experten - noch immer eine sehr konservative Einstellung zur Hypnose: Das Bild des Hypnotisierten als eines defizitären Wesens, das nicht mehr richtig zu denken und zu entscheiden vermag. Diese Vorstellung wird vertreten, obwohl auch sie zu Widersprüchlichkeiten führt; denn die entsprechenden Experten anerkennen natürlich andererseits Fakten, die ganz andere Schlüsse nahelegen.

Und was noch schwerer wiegt: Führende Hypnose-Experten hierzulande haben zudem in einer wesentlichen Hinsicht höchst ambivalente Überzeugungen zur Hypnose - Hypnose rangiert in ihrer Vorstellung ganz nah am Abnormen, Krankhaften und Abartigen und ist stets in der Gefahr, genau dorthin abzugleiten. Hnose ist in ihrer Sicht wie ein heikles Medikament, das bei fehlerhafter Anwendung ganz schnell zum gefährlichen Gift wird.

Die Idee, dass Hypnose etwas Natürliches, Normales, Gesundes und im Wesentlichen harmloses sein könnte, wird auf diese Weise indirekt bekämpft.

Und hier spreche ich von führenden Experten, die sich gründlich mit Hypnoseforschung auskennen. Den allermeisten sind neue Gedanken und Erkenntnisse ohnehin nicht bekannt; zahllose Überzeugungen zur Hypnose sind veraltet und falsch.

Zwar gibt es auch "wissenschaftliche" Lehrbücher, aber die sind teilweise so formuliert, dass der Leser das Wesentliche gar nicht begreift. Deswegen entgehen ihm auch die eklatantesten Widersprüche, in die der Autor sich vertrickt, und er hat auch nach der Lektüre ganz Wesentliches nicht verstanden.

Daneben gibt es andere Leute, die nicht aus der Therapie, sondern etwa aus der Showhypnose kommen, und die alles in ihrer Macht stehede tun, um alarmistisch der angeblichen Gefährlichkeit der Hypnose das Wort zu reden. Mit einer Mischung aus Penetranz, profunder Unwissenheit und unangenhemer Arroganz verbreiten sie Missverständnisse, die aus Halbwissen resultieren.

Aber die sind nicht allein. Selbst anerkannte Psychologen und Therapeuten, die zum Teil über Hypnose promoviert haben (!), treten im Fernsehen auf, um mit irgendwelchen Experimenten, die fachlich indiskutabel sind, die Hypnose in ein schlechtes Licht zu setzen; und dann schieben sie auch noch entsprechend mangelhafte Texte nach.

Gut, das ist natürlich etwas einseitig. Es gibt natürlich auch gute Leute, etwa in der klinischen Hypnose. Aber insgesamt ist die Situation nach meinem Empfinden höchst unbefriedigend.

LG Miraculus

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von MetaSystem » Mi, 22. Mai 2013 20:34

Geld zu verlangen find ich auch sinnlos ich würde die einnahmen bei 0 bis 5 euro schätzen. die Verbreitung wäre also gleich null. Aber wenn es gut geschrieben ist, kann ich mir gut vorstellen, dass es gut zur entmystifizierung von Hypnose beiträgt.
Zumindest so wie ich mir das Buch vorstelle. Der Fokus von (Selbst-)Hypnose erfahrungen. (Also all jene die auch mit Hypnose erfahrungen haben nur rein damit) und dann eventuell noch erklärungsansätze dazu. Oder es nur dabei belassen.
Ich könnt mir auch gut vorstellen ein kleines Kapitel zum Thema "moderne Hypnose" zu schreiben, aber wenn wir den Fokus eher auf der Erfahrungsebene belassen bin ich auch sehr zufrieden damit.

lg Meta
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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Do, 23. Mai 2013 19:54

Hallo Meta,

das wäre natürlich möglich, aber das wäre dann fast wieder ein anderes Thema. Und da könnte ich nun persönlich nicht so viel beisteuern - was aber auch nicht sein muss.
Allerdings gibt es auch jetzt schon einigermaßen gute Bücher zur Selbsthypnose; ein größeres Defizit sehe ich persönlich bei der Fremdhypnose. Da schiene mir auch fast mehr "Aufklärungsbedarf" zu bestehen. Allerdings ist es letztlich fraglich, ob das Projekt überhaupt(!) stattfinden kann, denn zwei oder drei Leute sind vermutlich zu wenig. Oder man konzipiert die Sache wirklich grundsätzlich anders, nämlich als ein Erfahrungsbuch zur SH, zu dem vor allem zwei bis drei Autoren beitragen. Auch das wäre innovativ.

LG Miraculus

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von MetaSystem » Fr, 24. Mai 2013 10:19

Also ich würde sowohl die Erfahrungen von Fremdhypnose-Erlebnissen als auch die Erfahrungen von SH-Erlebnissen reinpacken. Man kann ja durchaus noch etwas theoretisches reinpacken. vor allem am anfang was ist hypnose? dann später vielleicht wie kann ich sh erlernen? was kann ich damit machen? kurzer Forschungseinblick, etc.

Hast du denn noch nie SH angewandt Mira? bzw. wurdest du nicht schon mal hypnotisiert... dann wirds Zeit ;-) :biggrin: :teufelzwinker: .....
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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Fr, 24. Mai 2013 16:29

@ Meta:
Hast du denn noch nie SH angewandt Mira? bzw. wurdest du nicht schon mal hypnotisiert... dann wirds Zeit ;-) :biggrin: :teufelzwinker: .....
Doch, durchaus! :mrgreen:
Nur sind meine EIgenerfahrungen - etwa mit der SH - nicht wirklich "sektakulär". Da sind eure wahrscheinlich interessanter, und das reciht kaum für ein eigenes Kapitel.

Meine Stärke läge in anderen Kapiteln. So könnte ich beispielsweise tatsächlich einen "gewissen" Überblick über den aktuellen Stand geben, oder auch eine Einführung inklusive Diskussion verschiedener Definitionen. Und auch an einem Kapitel, wie man am Besten in die Hypnose praktisch einsetigt, könnte ich micht beteiligen - wobei das auch andere machen könneten. Das wäre überhaupt eine gute Idee, und daran habe ich auch schon gedacht. Praktische tips zum Einstig, obwohl es das in einem gewissen Umfang auch in anderen büchern gibt. Auch ein Kapitel zum thema "Sicherheit" wäre eine Idee.

Welche Erfahrungen hast Du eigentlich damit, dass Du selbst hypnotisiert wurdestß Reichen sie für ein Kapitel? Ich glaube, wir sind so enthusiastisch wie zahlenmäßig wenige! :mrgreen:

LG Miraculus

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von MetaSystem » So, 26. Mai 2013 16:47

Hey Mira,


also meines erachtens reicht das schon. Ein paar Seiten zu den eigenen Erfahrungen. Spektakulär würde ich meine jetzt auch nicht beschreiben. Wobei wenn man das anderen erzählt schon oft spektakulär rüber kommt. Und daum gehts ja meines Erachtens auch ein bisschen. Die ganze (Selbst-)Hypnose etwas zu demystifizieren. Hypnotisiert bin ich bis jetzt nur auf Seminaren geworden. Aber auch dass reicht um einen Unterschied zwischen (Selbst-)Hypnose zu beschreiben. Ich würde das ganze dann aber auch eher in ein Kapitel packen.

lg :)
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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Miraculus » So, 02. Jun 2013 18:30

Die Frage ist jetzt nur, was wir machen. Ob es sinnvoll ist, wenn wir zu Dritt ein Buch zur Selbsthypnose zu schreiben versuchen. Es gibt halt einfach kaum Leute, die bei so etwas mitmachen....so wie eben das Engagement bei der Hypnose allgemein ohnehin minimal ist.
Die Leute, deren Seiten-Ranking mit das höchste ist, stellen vor allem sich selbst dar und verbreiten unberechtigte ängste, und die anderen engagieren sich, wenn überhaupt am ehesten für ihre berufspolitischen interessen.
Gut, das ist jetzt etwas einseitig. Es gibt ja auch gute Seiten (z.B. diese hier). Aber alles in allem kann man die deutschsprachige Hypnose-Szene im Großen und Ganzen und trotz einiger fähiger Leute doch vergessen.

Menor
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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Menor » Mo, 17. Jun 2013 13:25

@Miraculus

was die Deutschsprachige Szene angeht finde ich ist dein Urteil schon bisschen hart.
Du magst wohl recht haben das es wie in jeder Szene mehr als genug gibt dies nur Versuchen
und einen kleinen Teil die wirklich was davon verstehen.
Was die berufspolitischen Interessen angeht kriegen doch jene die meiste
Erfahrung und wenn dann ein bisschen Selbstwerbung dabei wäre ist doch in Ordnung.
Genau jene Praktiker wiederrum (auch jene die Selbsthypnose machen)
machen das Buch dann sehr anschaulich.
Im Endeffekt ist das Endprodukt immer noch "kostenlos" oder
wenn doch Geld für den zb. Download verlangt wird, sollte wie schon Elmar
gesagt hat jene Einnahmen karitativ genutzt werden.
Ich denke das Endprodukt erfüllt dann seinen Sinn, eine anschauliche Darstellung
der praktischen Seite anhand von vielen Erfahrungsberichten und eine Menge
Hintergrundwissen zum Thema, was im Endeffekt Angst und Vorurteile abbauen
soll!

LG

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Mo, 17. Jun 2013 18:49

Hi Menor,

ich sehe schon, ich habe zu sehr "Ins Blaube" geschrieben. Ohne die Erläuterungen des Hintergrunds wird das unverständlich. Vielleicht dazu ein anders mal mehr.
Nur soviel: ich denke da an Leute, die teilweise trotz besseren Wissens die Hypnose falsch und negativ darstellen, weil sie glauben, dass ihnen das nutzt. Beispielsweise einige Psychologen, denen es ein Dorn im Auge ist, wenn auch Nicht-psychologen hypnotisieren und die daher die Hypnose wissentlich und unerechtigt als extrem gefährlich darstellen.

Aber vielleicht noch ein letzter Versuch, ob wir ein paar Autoren zusammenkriegen...?

LG Miraculus

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Menor » Di, 18. Jun 2013 08:48

@Miraculus

achso hast das gemeint, indem Fall Stimme ich dir zu.
Habe vor kurzem auch mal gelesen zu "NLP", wo sich Psychologen dazu geäusert haben,
das es angeblich nur eine Schnellabfertigung des Patienten ist ohne sich wirklich
mit dem Problem zu beschäftigen. Das andere in NLP wird genauso Hypnose benutzt
und da wurde auch gesagt, das es nur in fähige Hände gehört.
Hatte auch mal die Ehre mit einem Arzt zu dem Thema zu sprechen, dieser
meinte eh das vorallem "nicht Mediziner" mit ihrem Handeln ein schlechtes
Bild auf die Hypnose werfen. Ehrlich war dann bisschen stinkig weil ich mir
denke, man kann nicht alle in nen Topf werfen, gibt sicher viele nicht
Mediziner die aber sehr gute sind indem was sie tuen und gute
Erfolge erzielen.

Was das Thema Autoren angeht, wäre schon bereit meine Erfahrungen mit
der Selbsthypnose einzubringen, viel mehr kann ich dazu aber nicht beitragen
da mir ein großer praktischer Hintergrund zu Fremdhypnose derzeit noch
fehlt.

LG

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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von MetaSystem » Di, 18. Jun 2013 13:00

E-Books müssen ja nicht immer 300 seiten haben. wenn wir zu dritt 50 seiten schreiben, wäre das auch schon etwas was du demystifizierung beitragen würden. würden vielleicht sogar mehr leute lesen, als bücher mit 200 seiten.

Und/oder es schließt sich vielleicht noch jemand an. wie siehts mit Elmar aus? Du hast ja auch sehr viel Erfahrung was SH angeht, hättest du auch lust?
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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Di, 18. Jun 2013 17:36

@ Menor:
Hatte auch mal die Ehre mit einem Arzt zu dem Thema zu sprechen, dieser
meinte eh das vorallem "nicht Mediziner" mit ihrem Handeln ein schlechtes
Bild auf die Hypnose werfen.
Und das stimmt in dieser Form eben gerade NICHT. Das trifftso pauschal noch nicht einmal auf die Showhypnose zu: Wir haben zwei Untersuchungen zum Thema (Echterling & Whalen; MacKillop, Lynn & Meyer). die beide zum Resultat kommen, dass Teilnehmer und Zuschauer eher positive reagieren, also nach der Show beispielsweise eher bereit sind, eine Hypnotherapie mitzumachen. Damit will ich nicht abstreiten, dass Bühnenhypnose auch negative Effekte haben kann, aber so einfach ist es mit einer Schwarz-Weiß-Malerei eben nicht.
Siehe:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8533735
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15370360

Natürlich sollte man als Hypnotiseur eine gewisse Grundkompetenz haben und Sensibilität und gesunden Menschenverstand walten lassen. Ansonsten gilt: Alle Untersuchungen zeigen, dass experimentelle Hypnose keineswegs mehr negative Erlebnisse hervorruft als andere psychologische Experimente, als Übungen zur Körperwahrnehmung oder ganz alltägliche Erlebnisse. In der experimentellen Hypnose wird sogar viel mit Tonträgern gearbeitet.
Es gibt keinerlei Belege dafür, dass Hypnotherapie mit mehr Komplikationen einhergeht als "normale" Therapie. Und selbst die Showhypnose schein relativ sicher zu sein, wenn einige Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden.l

Was allerdings durchaus womöglich zu Problemen führt, ist eine ungerechtfertigte Angstmache, wie sie leider von einigen interessierten Personen ständig betrieben wird- Genau diese ungerechtfertigte Panikmache trägt womöglich besonders erst zu den 8trotze allem seltenen) Problemen bei! Siehe dazu:
http://wytchewoode.hubpages.com/hub/Is- ... ve-Effects

Menor
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Re: Idee: Geschichtsbuch der Hypnose!

Ungelesener Beitrag von Menor » Mi, 19. Jun 2013 06:10

@MetaSystem

ich wäre schon dabei, aber mit meinen Beitrag werden sich auch keine 100 Seiten füllen lassen :)
deswegen sage ich auch das auf alle Fälle sich jene beteiligen sollten die ein großes Hintergrundwissen haben
und auch solche die das praktische abdecken, dabei denke ich nicht nur an die Selbsthypnose. Weil immerhin besteht
das Hypnose auch aus Fremdhypnose und davor würde ich sagen müsste man den Leuten die
Vorurteile nehmen. Natürlich auch das jeder erkennt was er durch eigene Arbeit umsetzen könnte und
erreichen kann mit der Hypnose.

@Miraculus

kann halt nur erzählen was mir jener Arzt gesagt hat und der hatte eine sehr
einseitige Sicht was das Thema angeht. Denke aber solange man gutes damit tut und sich
an die Regeln der Hypnose haltet kann man niemanden schaden.

LG

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