Schamanische Tätowierungen

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Bergfrau
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Schamanische Tätowierungen

Ungelesener Beitrag von Bergfrau » Do, 05. Okt 2006 06:23

ich habe inzwischen 8 stück tätowierungen, davon sind mindestens 8 wirklich mit spirituellem hintergrund gemacht worden, eine zeigt nur mein interesse für die indianischen kulturen- das war meine erste tätowierung die ich mir mit knapp 18 machen ließ.

jedes tattoo zeigt einen abschnitt meines schamanischen lebens... bei jedem tattoo hat sich mein leben verändert- oder änderte es sich sowieso und ich wollte es nur sichtbar machen?

auf jeden fall trage ich meine krafttiere mein leben lang mit mir herum, habe ein medizinrad am bein, eine bärentatzen-abdruck auf der brust, eine eule und eine fledermaus am rücken, sowie einen inukshuk (mensch aus stein, der name inukshuk kommt aus alaska) mit eskimo-spruch am oberarm,usw.... ich werde die einzelnen tattoos weiter unten noch beschreiben....

die tattoos geben mir kraft,es ist jedesmal ein sehr besonderer moment gewesen, wenn ich mir eins machen hab lassen (und es sind nicht etwa mode- tattoos die gut aussehen, sondern symbole, die sehr sehr viel bedeutung für mich haben, so taucht die fledermaus etwa gerade ins wasser ein, weil das zeigen soll, daß sie die dinge aus meinem unterbewußtsein an die oberfläche holt, oder der bärentatzen-abdruck hat vier farben, die für mich optimismus, stärke, liebe und erdigkeit ausdrücken, was ich alles mit dem bären verbinde, der mich jahrelang begleitete... das medizinrad enthält 8 symbole, die ich nach und nach bearbeitet und gelebt/durchlebt habe um verschiedene dinge in meinem leben ins gleichgewicht zu bringen, ich habe elemente aus vergangenen leben damit verbunden, so habe ich etwa in eine feder das wort "raven" auf hebräisch reingeschrieben und den NAMEN meines raben- krafttieres in einer altdeutschen schrift dazugeschrieben und beide wörter mit dieser feder verbunden- juden und deutsche, also vereint in einer friedensfeder)- das sind tattoos, die ganz spontan und intuitiv entstehen, die dann gemeinsam mit meinem stamm- tätowierer durchgekaut und durchdacht und umgesetzt werden (zum beispiel keine fliegenden tiere auf die untere körperhälfte, welche farben, welche körperstelle- den raben habe ich mir so machen lassen, daß er zu mir hersieht, als würde er mit mir "schnäbeln", die bärentatzeauf dem herzen, weil der bär mich in der geistwelt immer so begrüßte, die eule am rücken, weil sie mit ihrem scharfen blick dinge sieht, die ich nicht wahrnehmen kann, die in der dunkelheit liegen, die fledermaus am steiß, und in dreiecksform -nach unten zeigend- weil sie für weiblichkeits- themen steht, in lila tätowiert, weil es mit spiritualität zu tun hat, usw...)

meinen raben hab ich mir sogar im 8. monat meiner zweiten schwangerschaft stechen lassen, weil seine geschichte mit der geschichte meines zweiten kindes zu tun hat. (der rabe bringt dinge aus dem verborgenen ans licht, so wie ich damals meinen jungen ans licht der erde gebracht habe, zudem hat er den göttern die sterne gestohlen und mein sohn kam an einem tag zur welt, als man in unserer gegend einen sternschnuppenregen beobachten konnte)

inzwischen ist eine neunte tätowierung am handgelenk dazugekommen, zwei zacken-linien, die sowohl meine „gratwanderung“ im leben andeuten, als auch das „grenzen überschreiten“- sowohl im sinne von schamanisch reisen, als auch im sinne von: „dem system sich nicht unterordnen“- denn es ist das erste tattoo, das ich sichtbar an einer stelle trage wo ich es nicht durch ein t- shirt verstecken kann im notfall.
zudem soll es laut werner (siehe link-liste) sogar maori-symbolik sein, die ich da intuitiv gewählt habe....
und etwas anderes ist mir noch aufgefallen als ich es dann schon fertig am arm hatte: die zackenlinien die schwarz sind, zeigen weg vom körper. die weissen zeigen zum körper her: "gutes rein, schlechtes raus"- so fühlte sich das an im ersten moment. das nutze ich jetzt auch bewusst....

auf jeden fall habe ich nun während des tätowiert werdens einiges festgestellt, im vergleich zu anderen leuten, die sich aus modegründen tätowieren ließen, oder sehr spontan, ohne vorbereitung.... (man kriegt ja einiges mit im umfeld).

nachdem eine befreundete tätowiererin in meiner küche ab und zu freunde und nachbarn tätowierte, und wir die küche scherzeshalber in "kitchen of pain mit der mobilen tatteuse" umbenannt haben, habe ich folgendes festgestellt:

leute die sich ohne vorbereitung und ohne spirituellen hintergrund tätowieren ließen, sind a) häufiger "umgefallen", brauchten öfter bachblüten oder andere beruhigende mittel, mussten länger tätowiert werden, weil der körper oftmals die farbe abgestossen hat, das heißt, der tätowierer musste öfter über die selbe stelle drüber gehen, bis die farbe endlich vom körper angenommen wurde. es blutete meist auch mehr.

ich habe immer wieder die sonderbarsten dinge erlebt, zum beispiel, daß eine tätowierung während des stechens überhaupt nicht blutete- kein einziger tropfen, und erst als der letzte nadelstich gemacht wurde (so war es beim medizinrad, als wir die hüter vor den eingang setzten und das tattoo damit abgeschlossen war), fing das GANZE auf einmal zu bluten an, hämmerte die ganze nacht, ich bekam fieber, und dann war es gut und verheilt und fertig.

oder meine tätowiererin meinte schon öfter, daß mein körper die farbe richtig "reinsaugen" würde, als hätte die haut schon darauf gewartet, während sie bei anderen oft mehrmals nachstechen muss, weil sich der körper richtig wehrt gegen die farbe und die nadeln....

ich bin auch kein einziges mal umgefallen oder mir ist überhaupt nie schlecht geworden oder sowas.
einmal bin ich sogar eingeschlafen dabei. (handgelenk)

Im übrigen hab ich einen Aboriginee in der Geistwelt, der bei den letzten Tätowier-Sessions immer da war, und mir geholfen hat. Er hat grüne Paste auf meine Wunde geschmiert, die sofort betäubt hat. Das war sehr hilfreich, funktionierte aber nur dann, wenn ich mich konzentrieren konnte, der Tätowierer nicht dabei gesprochen hat und sonst keiner im Studio war, und keine Musik drin war im CD-Player, die mich nervte.

Hier noch etwas mehr zu meinen Tätowierungen:

Auf einer meiner Trancereisen- die ich persönlich meistens mit der Trommel mache- habe ich einen Raben getroffen, und diesen habe ich mir dann im 8. Monat meiner zweiten Schwangerschaft auf meinen linken Arm tätowieren lassen.

Der Rabe hat bei den Indianern der kanadischen Nordwestküste (Kwakiutl, Tlingit und Haida) etwa die selbe Rolle wie bei uns der „Till Eulenspiegel“, er ist ein Scherzbold, der den Göttern die Sterne klaut und der Unfug treibt. Außerdem steht er für die Verbindung zwischen Jenseits und Diesseits, weil seine Federn in zwei Farben schillern (schwarz und blau)- er ist das Symbol für Magie- das war er auch in unseren Breitengraden immer, die Hexen trugen einen Raben auf der Schulter.

Kurze Zeit nach dem Raben- Tattoo beschäftigte ich mich intensiv mit dem Thema Holocaust, besuchte KZ`s und las viele Bücher über Zigeuner- Verfolgungen, Juden und SS- Themen, und fühlte mich damit so verbunden, dass ich mir immer sicherer wurde, schon mal etwas damit zu tun gehabt zu haben- auf welcher Seite auch immer. Ich glaube an vergangene Leben und ich beschloss, ein Zeichen zu setzen, um die Deutschen und die Juden durch eine Friedensfeder zu verbinden.

Die Feder unter meinem Raben beinhaltet das hebräische Schriftzeichen für „RAVEN“, und den altdeutschen Schriftzug „Endoc“- den Namen meines Geist- Rabens.

Die altdeutsche Schrift nennt sich „Walbaum Fraktur“.

Ich habe also Juden und Alt-Deutsche durch eine Friedensfeder verbunden und damit das Thema für mich ins Reine gebracht.

Den Raben und die Feder darunter hab ich von Klaus Sirovy aus dem „Space Traveller Tattoo“ in Wels- Oberösterreich.

Danach kam das Medizinrad auf meinem rechten Bein. Es sollte ein Rad werden, das gefüllt ist mit „Medizin“- also ewtas, das meine Wunden heilt.

Ich habe mir also in dieses Rad Symbole stechen lassen, von Dingen, die für mich nicht in Ordnung waren. Darunter ein Symbol, das „Verzeihen“ bedeutet und mit der Beziehung zu meiner Mutter zu tun hat, ein anderes, das „Geist, der über dem Körper schwebt“ bedeutet, und mit meinen Trancereisen zu tun hat, ein weiteres, das einen Kopf mit geschlossenem Mund darstellt und „guter Zuhörer“ bedeutet- weil ich dazu neige zu viel über mich zu reden und anderen zu wenig zuzuhören.

Es sind Dinge die ich an mir ändern wollte, und die Symbole sollten es mir bewusst machen und mir dabei helfen.

Die Symbole sind von einer Schlange umgeben, die in sich die Zickzack- Linien als Symbol für „Wasser“ trägt.

(Ich trinke viel zu wenig und wollte mir das damit auch bewusst machen)

Die Schlange steht für Wiedergeburt, Fruchtbarkeit und sie sagt auch, dass ich viele Bisse durchlebt habe und daraus Kraft geschöpft habe- ich will ja aus meinen Fehlern lernen.

Sie ist nach Osten hin geöffnet- so wie auch die Indianerdörfer früher nach Osten hin geöffnet waren, denn der Osten ist die Richtung wo die Sonne Aufgeht, aller Anfang ist dort.

Der Eingang des Ostens wird durch eine Rabenfeder und eine kleine Schildkröte bewacht.

Die Symbole sind durch vier Pfeile unterteilt, die Vier ist die Zahl der Gerechtigkeit,

es gibt vier Himmelsrichtungen, vier Jahreszeiten, vier Elemente, vier Tageszeiten ( Morgen, Mittag, Abend, Nacht), vier Lebensalter (Kindheit, Jugend, Mannesalter, Greisenalter), Oben, Unten, Innen, Außen, usw….

Auch dieses Tattoo hat mir Klaus aus Wels gestochen. Und witzig war, dass es erst dann zu bluten begann, als er ganz zum Schluss die kleine Schildkröte tätowierte, die den Kreis schloss.

Danach veränderte sich in meiner Geistwelt etwas, an die Stelle des Raben trat ein Bär. Ich bekam auf schamanischer Ebene eine andere Kraft, mein Leben veränderte sich, ich wechselte die Persönlichkeit vom verschmitzten Raben zum bodenständigen Bären- mit zwei Kindern und in Ehe lebend, wurde auch häuslicher (Bärenhöhle), zog mich etwas zurück.

Dazu ließ ich mir einen verkleinerten Bärentatzen- Abdruck über mein Herz tätowieren.

Die Farben sind intuitiv gewählt, es sind die Farben der Sonne, die mein Leben begleitet- ich bin im Sternzeichen Löwe, Aszendent auch Löwe ( also zweimal Feuerzeichen), und laut Astrologin war die Sonne in meiner Geburtsminute der vorherrschende Planet.

Gelb steht für Optimismus und Lebensfreude, Orange für Power und Kraft aus dem Bauch, Rot für Herzenskraft und Braun für die Erdverbundenheit.

Auch dieses Tattoo hat Klaus Sirovy gemacht.

Danach lernte ich Leute in Canada kennen- eine Ojibwe- Cree- Indianerin und ihren Mann, einen Inuit- Schamanen namens Augiak Novalinga, der mich in die schamanischen Bräuche der Eskimos (Inuits) einweihte und eine Bären- Zeremonie für mich veranstaltete.

Er erzählte mir immer wieder von den „Inukshuks“, den wörtlich übersetzten „Stein- Menschen“ der Arktik.

Inukshuks sind vergleichbar mit den österreichischen „Stoamandl`n“- also den Steinhaufen, die wir als Wegweiser auf unseren Bergen haben.

In der Arktik gibt es die bis zu 30 Meter hoch und um die 1000 Jahre alt. Sie zeigen den Weg durch das Eismeer, zeigen mit ihren Armen in die Richtung wo es Karibu- Herden zu jagen gibt, oder haben ein Loch im Bauch, durch das man den nächsten Inukshuk sehen kann. Sie sind aber auch Botschafter der Ahnen, denn sie zeigen:“Hier war mal jemand und hat den gebaut“. Man freut sich einfach immer, wenn man einen sieht.

Es gibt dazu eine Geschichte, die mir Augiak erzählt hat, sie heißt …..

„Amaruq“

Es war einmal ein Jäger der sehr stark war. Er war so wie die, die ihn großgezogen hatten. Er war „Amaruq“- halb Wolf, halb Mensch.

Er jagte jeden Tag. Er hatte sehr viel Fleisch, aber er hatte niemanden, mit dem er es teilen konnte. Die Wölfe entschieden, dass er zu sehr Mensch war, und wollten nichts mit ihm zu tun haben. Und die Menschen entschieden, dass er zu viel Wolf war, und wollten auch nichts mit ihm zu tun haben.

Und so lebte er einsam und alleine und war sehr traurig.. Er sehnte sich danach, mit den Menschen zusammen zu sein, und manchmal beobachtete er sie, versteckt, hinter einem Felsen. Wenn die Menschen ihn aber gesehen hätten, wären sie davongelaufen, weil er zu sehr Wolf war.

Eines Tages ging er ans Meer, wo er ein Mädchen beobachtete, das Weidenkörbe flocht. Sie hieß Sedna und war die Göttin des Meeres.

Als sie ihn so traurig sah, rief sie ihm zu: „Ei, warum weinst Du?“

Und Amaruq sagte: „Ich weine, weil ich alleine bin. Keiner will mir nahe kommen, weil ich weder Mensch noch Tier bin!“

„Ei“, sagte Sedna, „ich könnte Dir helfen.“

Amaruq schaute ihren halb Wasser- halb Mensch – Körper an und ein kleiner Hoffnungs- Schimmer setzte sich in seinem Herzen fest.

Sedna hatte unbeschreibliche Kräfte und war imstande zu helfen.

„Was muß ich tun, liebe Sedna?“ fragte Amaruq.

„Du musst mir Deine Seele geben und dafür werde ich Dich zum Freund aller Menschen machen! Sie werden Dich aufsuchen, wenn sie Schutz brauchen, sie werden Dich bewundern, zu Dir aufsehen und Dich respektieren und ehren. Es ist nur eine Kleinigkeit um die ich Dich bitte und denke nur, wie viele Freunde Du dann haben wirst!“

Amaruq dachte nur eine Sekunde über Sednas Angebot nach. Was habe ich schon zu verlieren dachte er sich.

„Ich werde Dir meine Seele geben, wenn Du mich zum Freund aller Menschen machst.“ Sagte er.

Und in dem Moment wo er es aussprach spürte er, wie seine Muskeln sich verhärteten und sein ganzer Körper stocksteif und starr wurde und versteinerte. Da stand er nun, seine dicken Beine verbunden mit der Erde, und seine Arme seitlich ausgestreckt.

Er versuchte zu sprechen, aber es gelang ihm nicht, er konnte nur da stehen und hören und sehen. Sednas Lachen und Kichern dröhnte über das Wasser, als sie in die Unterwelt des tiefen, tiefen Wassers abtauchte.

Amaruq stand am Ufer und wünschte sich, er hätte sich niemals auf diesen Pakt mit Sedna eingelassen.

Doch in diesem Moment kam eine Gruppe Jäger. „Schau nur, schau!“ riefen sie. „Ein mensch aus Stein- Inukshuk!“

Amaruq hatte letztendlich viele Freunde. Es war nicht ganz so, wie er es sich vorgestellt hatte, aber Sedna hatte ihr Wort gehalten.

Die Inuits verehren und respektieren ihn, sie kommen zu ihm um Schutz zu suchen, und auch wenn er nicht sprechen kann, so kann er sie doch hören und sehen.

Ich habe mir also unter dem Indianer auf meinem rechten Oberarm einen Inukshuk tätowieren lassen, und dazu ein Inuit- Sprichwort, in der Inuit-Schrift „Inuktituk“ (Eskimos haben eine eigene Sprache und Schrift, das Wort Eskimo bedeutet übrigens übersetzt wörtlich „rohes Fleisch essender“ und wurde ihnen von Indianern gegeben, sie selbst nennen sich „Inuit“, was soviel heißt wie „erster Mensch“)

Das Sprichwort das ich mir tätowieren ließ bedeutet übersetzt so viel wie:

„Ich bin ein einsamer Jäger und stapfe in den Fußspuren meiner Vorfahren durch die Tundra- auf der Suche nach Wild, aber ich finde nichts. Ist es zu spät?“

Einerseits bezieht sich das Sprichwort natürlich wörtlich auf die Umweltverschmutzung und Ausrottung der Tiere der Arktis durch die Weißen, andererseits benutze ich es in Verbindung mit dem Inukshuk als Ahnen- Sprichwort.

Denn auch ich stapfe- wie wir alle- in den Fußspuren meiner Vorfahren durch die Welt und bin auf der Suche. Und auch ich kann nicht sagen, ob es nicht schon zu spät ist. Und deshalb der Inukshuk dazu, der mir den Weg zeigen soll und mich beschützen soll auf meinem Weg.

Ein weiteres Schutz- Tier das ich mir tätowieren ließ war die Eule auf meinem Rücken, sie wurde von Bianca Denk in Wels gestochen und von einer Freundin entworfen.

Die Eule ist ein Tier, das Nachts gut sieht, sie sollte mich vor Gefahren beschützen, die ich selber nicht sehen kann, weil sie entweder im Dunkeln (verborgen) liegen, oder weil sie von hinten kommen (deshalb auf dem Rücken).

Die Eule fliegt lautlos, sie ist Räuber, ich habe das Gefühl, dass sie alles mit ihrem Schnabel zerhackt, was mir zu nahe kommt, ohne dass ich es bemerke.

Mein vorletztes Tattoo war die Fledermaus im Steißbereich, auch sie wurde von Bianca Denk in Wels gestochen.

Die Fledermaus ist immer schon ein Symbol für Wiedergeburt gewesen, weil sie wie ein Emryo mit dem Kopf nach unten hängt, außerdem erinnert sie an die Urängste, und ich habe sie deshalb genommen, weil ich im Bereich Sexualität einige Probleme/Ängste hatte ( deshalb die Form des nach unten weisenden Dreiecks, das Zeichen für WEIBLICHKEIT- und die Stelle des Chakras, das für Sexualität zuständig ist).

Die Fledermaus soll mich immer an meine Weiblichkeit erinnern, soll mir die Angst nehmen, bzw. mir meine Ängste und Blockaden bewusst machen, sodaß ich daran arbeiten kann und sie auflösen kann.

Ich habe sie deshalb violett machen lassen, weil violett die Farbe der Spiritualität ist, die mein Leben bestimmt. Spiritualität heißt für mich, dass ich voll bewusst lebe, meine Schwächen und Ängste und Blockaden bewusst anschaue, und versuche, alles so gut wie möglich aufzuarbeiten und aufzulösen. Ich will nicht ein Komplexhaufen sein und Angst vor allem haben, will nicht zurückstecken, weil andere mich für verrückt halten, ich will Power haben und mir nicht sagen lassen, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich gehe davon aus, dass ich ein gutes Leben lebe, dass ich anderen nicht schaden werde, wenn ich MEIN Leben lebe, und ich will mich mit allem beschäftigen was mich betrifft und die Leute betrifft, die mich umgeben- und aus meinen Fehlern lernen.

Ich gehe davon aus, wenn es MIR gut geht, dann geht es auch meinem Umfeld gut, weil ich dann positiv ausstrahle und andere mitreisse.

Die Fledermaus stürzt sich gerade in Wasser, das soll bedeuten, dass ich erstens meine Kraft aus dem Unbewussten schöpfe, dass ich nicht an der Oberfläche treibe, sondern unter die Oberfläche gehe, zu meinen Ahnen gehe, um von ihnen Schutz und Hilfe zu holen, wenn ich sie brauche, so wie die Fledermaus auf dem Bild ihr Futter aus dem Wasser holt.

Vor wenigen Monaten kam die Zackenlinie am Handgelenk dazu, die ich oben schon erklärt habe.
Und ich bin mir ziemlich sicher, daß es nicht die letzte Tätowierung bleiben wird.

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Ungelesener Beitrag von Bergfrau » Fr, 06. Okt 2006 17:51

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