Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

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Ceesbe
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Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Ceesbe » So, 01. Mär 2020 20:03

Hallo liebes Forum!

Ich habe gelesen, dass das Forum demnächst abgeschaltet werden soll aber ich dachte, ich versuche es trotzdem mal:

Ich habe mich in den letzten zwei Monaten recht intensiv mit Selbsthypnose beschäftigt und das meiste funktioniert auch (Muskelkontrolle, Regression, etc.). Das einzige was bisher nicht funktioniert ist die Schmerzkontrolle, allerdings vermute ich, dass das daran liegt, dass ich momentan nicht die Notwendigkeit sehe und die Motivation aufbringe, das wirklich zu perfektionieren. Schmerz abdämpfen geht schon. Einfache Veränderungen der Persönlichkeit und das Wegsuggerieren von negativen Gedanken funktionieren auch sehr gut und nachhaltig.

Jetzt suche ich nach Materialien, Büchern oder einem Austauschpartner. Irgendetwas, das mir helfen kann, weiterzukommen. Alle Materialien die ich finden konnte, gehen nicht über den Punkt hinaus, an dem ich bereits bin. Ich würde jedoch gerne weitergehen und sehen, was alles möglich ist. Zeitdehnung und -streckung würde ich gerne lernen, außerdem fände ich es spannend, mal etwas mit meinen Sinnen herumzuspielen und Illusionen zu sehen etc. Ich denke das könnte mein kritisches Bewusstsein stark fördern (ich träume seit 7 Jahren klar). Allgemein möchte ich einfach wissen, was alles noch möglich ist.

Kann mir jemand ein Buch oder eine andere Informationsquelle empfehlen? Oder hätte jemand Interesse an einem Austausch zu dem Thema?

Viele Grüße
Caro

Miraculus
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Re: Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Do, 05. Mär 2020 22:26

Hallo Caro,

gute Bücher kann ich Dir nicht wirklich nennen. Vielleicht weiß Markus da mehr?
Die Frage wäre auch noch, wie "praxisnah" oder "theoretisch" ein Buch sein sollte/dürfte?

Ansonsten würde ich einfach ausprobieren und üben. "Im Prinzip" ist laut Labor-Studien mit SH alles möglich, was auch mit FH möglich ist - also auch (Pseudo-)Halluzinationen. Wobei zu bedenken ist, dass da auch in FH nicht jeder "erfolgreich" ist, jedenfalls nicht ohne Training.

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Re: Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Fr, 06. Mär 2020 22:40

Nachtrag:

Zitat miraculus:

"...gute Bücher kann ich Dir nicht wirklich nennen."

Das sollte ich vllt so formulieren: Bücherm die Du nicht vermutlich auch schon kennst.

Es gibt da noch das Buch "Self-Hypnosis" von Fromm und Khan, aber das dürfte ziemlich wissenschaftlich sein, und ich selbst habe es nicht gelesen.

Ansonsten kann ich noch ergänzen, dass in den Experimenten, in denen Selbst-Hypnose eingesetzt wurde, um (auch anspruchsvolle) hypnotische Phänomene zu erzielen, die Probanden eine gewisse Anleitung (im Vorfeld) hatten. Es ging glaube ich in etwa darum, dass sie konkret mithilfe ihrer Vorstellungskraft entsprechende Phänomene zu erzeugen versuchten. Da kann ich nochmals nachschauen.

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Re: Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Elmar » Di, 10. Mär 2020 17:01

Du machst ja offensichtlich schon viel.
Der Große Unterschied zu FH ist nur der, dass du dich selber leitest, also dein Bewusstes dabei ist.
Dies ist an sich aber durchaus ein Vorteil - in tiefer Trance erreicht man nicht mehr - nur die Kritikfähigkeit ist geringer.
Schmerzkontrolle, wenn es keine Notwendigkeit ist - vielleicht sieht dein Bewusstes keinen Sinn darin....
Schöne Grüße

Elmar

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Re: Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Miraculus » Di, 10. Mär 2020 22:55

Hallo zusammen,

vielleicht ist das jetzt der Fachsimpelei zu viel, aber nach etwas Recherche habe ich einige Texte wiedergefunden, die ich zwar gelesen hatte, aber gerade nicht zur Hand habe, und bei denen Selbst- und Fremdhypnose verglichen wurde. Eine interessante Studie etwa stammt von John Ruch. Nach seinen Ergebnissen konnte die Selbsthypnose-Gruppe so gut hypnotische Phänomene erzeugen wie die Fremdhypnose-Gruppe.
Eine Aussage aus dem Haupttext, an die ich mich noch erinnere, war, dass das selbst für die schwierigsten Phänomene der Hypnose-Skala SHSS:C gilt. (Die schwierigsten Phänomene der SHSS:C sind Item 11, eine positive auditive Halluzination, und Item 12, eine negative visuelle Halluzination. Aber auch andere eher anspruchsvolle Phänomene wie z.B. eine Amnesie und eine negative Geruchs-Halluzination sind dabei.)
In der Zusammenfassung des Textes schreibt Ruch aufgrund dieser und anderer Befunde:

"These findings contradict a stereotype of hypnosis based on heterohypnosis of a passive S by an active hypnotist, with self-hypnosis a derivative of this. They suggest instead a reconceptualization in which active self-hypnosis is the primary phenomenon, heterohypnosis is in effect guided self-hypnosis, and a hypnotist is as capable of being inhibitory as helpful."

https://www.tandfonline.com/doi/abs/10. ... 7508415952

(Sinngemäß geht es in dem zitierten Satz also u.a. darum, dass Selbsthypnose vermutlich eher das primäre Phänomen ist (und nicht die Heterohypnose), und dass Heterohypnose im Effekt geführte Selbsthypnose ist.)
.
Es gibt verschiedene Studien mit ähnlichen Ergebnissen. Die Anzahl der "erfolgreichen" Suggestionen war bei Selbsthypnose und Fremdhypnose jeweils ähnlich. Auch das subjektive Erleben der Hypnose war ähnlich, aber tendenziell gab es Unterschiede, wie Jpohnson und Weight schreiben:

"Factor analyses showed that the subjective experiences were generally similar. Heterohypnosis evoked more feelings of unawareness, passivity, and loss of control. Self-hypnosis elicited more feelings of time distortion, disorientation, active direction and trance variability."

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/965581

Fremdhypnose ging also eher mit einem Gefühl von fehlendem Bewusstsein und fehlender Kontrolle einher (was ja auch Elmars Aussage ähnelt), während Selbsthypnose (u.a.) eher mit Veränderungen des Zeitgefühls und aktiver Selbststeuerung verbunden war.

Man muss hinzufügen, dass das erst mal für die "Labor-Hypnose" ohne persönliche Beziehung zum Hypnotiseur gilt. Für die normale Praxis, in der oftmals eine solche Beziehung samt Vertrauensverhältnis besteht und der Hypnotiseur individuell auf das Subjekt eingeht, scheint Fremdhypnose erfahrungsgemäß hingegen wohl effektiver zu sein.

In all diesen Versuchen wurden die Probanden wie gesagt angeleitet, die hypnotischen Phänomene in einem gewissen Sinne aktiv selbst zu erzeugen.

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Re: Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Elmar » Mi, 11. Mär 2020 10:32

Ja, da hast du Recht, gerechtfertigtes Vertrauen ist immer gut.
Außerdem kann man manchmal als Außenstehender etwas erkennen und entwirren, was dem Betroffenen nicht selber - oder allein - möglich ist.
Wichtig ist dann aber, dass der Hypnotiseur sich wirklich in den Betroffenen fühlt - und nicht an das Geld, dass er verdient :)
Schöne Grüße

Elmar

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Re: Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Ceesbe » Mi, 11. Mär 2020 16:54

Hallo zusammen!

Erstmal vielen Dank für die ausführlichen Antworten!
Miraculus hat geschrieben:Die Frage wäre auch noch, wie "praxisnah" oder "theoretisch" ein Buch sein sollte/dürfte?
Ich weiß nicht genau. Bisher habe ich ehrlich gesagt auch noch gar nicht so viel gelesen. Ich habe die Selbsthypnoseanleitung von Raymond Morren durchgearbeitet und "Die hohe Schule der Hypnose" von Tepperwein gelesen. Anschließend habe ich nach mehr Lesestoff gesucht und mir Inhaltsverzeichnisse angeguckt aber alles wirkte irgendwie sehr auf Anfänger fokussiert. Vielleicht habe ich auch nur nicht richtig gesucht? Gegen Theorie habe ich nichts, solange sie nicht allzu trocken ist. Wobei ich vermutlich auch durch die Beschäftigung mit Klarträumen die meiste Theorie zumindest grob kennen dürfte.
Miraculus hat geschrieben:Es gibt da noch das Buch "Self-Hypnosis" von Fromm und Khan, aber das dürfte ziemlich wissenschaftlich sein, und ich selbst habe es nicht gelesen.
Danke für den Tipp! Ich schaue es mir mal an.
Elmar hat geschrieben:Schmerzkontrolle, wenn es keine Notwendigkeit ist - vielleicht sieht dein Bewusstes keinen Sinn darin....
Das vermute ich auch stark. Inzwischen habe ich weiter mit Schmerzkontrolle experimentiert. Vorhandene Schmerzen wegzusuggerieren funktioniert durchaus! Was nicht funktioniert ist die Handschuhanästhesie, bei der ich keine Schmerzen habe und mir das Körperteil taub suggeriere. Wahrscheinlich erscheint es mir einfach nicht wichtig genug.
Miraculus hat geschrieben:vielleicht ist das jetzt der Fachsimpelei zu viel, aber nach etwas Recherche habe ich einige Texte wiedergefunden, die ich zwar gelesen hatte, aber gerade nicht zur Hand habe, und bei denen Selbst- und Fremdhypnose verglichen wurde. [...]
Vielen Dank, das ist sehr spannend! Also theoretisch müssten alle diese Halluzinationen genauso gut in Selbsthypnose funktionieren. Gibt es irgendwelche Erfahrungen, welche Halluzinationen (meist) besonders einfach oder besonders schwer sind? Laut kurzer Google-Suche nach SHSS:C sollen anscheinend Geschmackshalluzinationen recht einfach sein, die funktionieren bei mir auch. Was ist mit der "Moskito-Halluzination" gemeint? Mir erscheint der Sprung von "Arm lähmen" zu positiven auditiven, bzw. negativen visuellen Halluzinationen sehr groß. Gerade visuelle Sachen erscheinen mir sehr schwer. Vor allem finde ich keine konkreten Quellen dazu, wie man Halluzinationen suggeriert, welche Halluzinationen besonders geeignet sind etc. Gibt es dazu Informationen?

Dann noch die Sache mit Zeitdehnung bzw. -streckung. Dazu finde ich überhaupt nichts, nur Raymond Morren hatte geschrieben, dass es möglich sei. Mir erscheint diese Fähigkeit sehr praktisch, gibt es irgendjemanden, der sich mit dem Phänomen eingehender beschäftigt hat?

Ich übe jedenfalls weiter :) Vielen Dank für eure Antworten!

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Re: Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Miraculus » So, 15. Mär 2020 00:55

Hallo Ceesbe,

ich habe früher mehr Titel auch zur SH gekannt, aber meine Beschäftigung mit dem Thema ist schon ziemlich lange her. Mein erstes Buch zur Selbsthypnose war das gleichnamige Buch von LeCron. Aus heutiger Sicht teilweise sicher etwas formell und theoretisch veraltet, scheint es mir, wenn man es in den Kontext setzt, nach wie vor eine Reihe von guten Punkten zu beinhalten. Ebenfalls relevant könnten Bücher sein, die die Oberstufe des Autogenen Trainings (AT) beinhalten. Denn das AT ist im Prinzip eine spezielle Form der Selbsthypnose.

Ansonsten könnte es allgemein nützlich sein, sich mit guten Büchern zur Fremd-Hypnose zu beschäftigen, weil es natürlich viele Parallelen zur SH gibt, und weil es viel mehr zum Thema Fremdhypnose gibt. Ganz gut finde ich persönlich das Buch "Kompaktkurs Hypnose von Tad James et al.
Werke von Erickson (wie etwa "Hypnotherapie") sind für Leute, die tiefer einsteigen wollen, ebenfalls sehr empfehlenswert, auch wenn man einigen Behauptungen Ericksons mit etwas Skepsis begegnen sollte (etwa das Wörtlichnehmen in der Hypnose oder die generelle Überlegenheit indirekter Suggestionen, wobei letzterer Punkt sich vielleicht eher auf die Therapie bezieht und Erickson auch direkt gearbeitet hat; das sieht man auch, wenn man seine Original-Schriften liest.)

Andere Sachen wie Handschuh-Anästhesie, visuelle und auditive Halluzinationen usw. müsste man ev. wohl gezielt länger üben. Man könnte beispielsweise anfangen, sich eine bestimmte Sache mit offenen Augen lebendig vorzustellen, bis das Bild immer deutlicher wird und dann vermutlich irgendwann auch zunehmend eine "externe" Qualität und in eine Halluzination übergeht. Bei der Fremdhypnose habe ich positive Erfahrungen damit, dass ich erst einen ganz kleinen Lichtpunkt (der sich dann ausbreitet und einfache (farbige) Flächen oder Figuren (wie einen Kreis) suggeriere. Oder dass etwas erst vorgestellt wird und dann langsam immer plastischer wird.
Ich habe mal einen Blog-Artikel zu Halluzinationen verfasst, aber das ist schon länger her, und ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, wie praxisnah er ist. Ich meine jedoch, dass er einige womöglich interessante Informationen enthält und verlinke ihn daher einfach mal:

https://hypnoseinfos.wordpress.com/2011 ... inationen/
Was ist mit der "Moskito-Halluzination" gemeint?
Da wird suggeriert, dass ein Moskito um einen rumfliegt und über die Haut krabbelt, und dass man es vertreiben soll. (Bei verwandten Hypnose-Skala ist es eine Fliege.) Der Sinn ist, dass der Proband etwas fühlt oder hört, oder besser noch beides. Allerdings ist dieses Test-Item m.W. etwas schwach, weil etwa ein Drittel der Probanden auf das Insekt verhaltensmäßig reagiert (es verscheucht, das Gesicht verzieht usw.), ohne es irgendwie zu halluzinieren (wenn meine Erinnerung korrekt ist). Die verhaltensmäßige Reaktion reicht aber schon, um einen Punkt zu bekommen. Die meisten anderen Test-Items der Standard-Skalen sind in dieser Hinsicht besser.
Vielen Dank, das ist sehr spannend! Also theoretisch müssten alle diese Halluzinationen genauso gut in Selbsthypnose funktionieren.
Das scheint so zu sein (soweit das untersucht wurde). Eine positive Einstellung und Erwartungshaltung dürfte sicherlich nützlich sein. Aber nicht jeder kann eben in Fremdhypnose (jedenfalls ohne Übung) alles erreichen - und entsprechend wird es sich auch bei der SH verhalten.

Es ist schon so, dass Geruchs- und Geschmackshalluzinationen typischerweise leichter sind als visuelle und auditive, wobei es natürlich immer Ausnahmen bei den Menschen gibt.

Zeitdehnung und Zeitverkürzung sind eigentlich gut bekannte Phänomene, zu denen meines Wissens auch einiges geschrieben wurde. Meistens tritt das Phänomen spontan auf, aber natürlich kann es auch suggeriert werden.

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Re: Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Miraculus » So, 15. Mär 2020 01:43

Und noch eine Ergänzung zu meinem Beitrag von gerade vorhin. Ich habe inzwischen den oben verlinkten Artikel von Ruch rausgesucht. Die Oiginal-Formulierung, die sich auf sein Experiment bezieht, lautet wie folgt (S. 269):

"The Ss can hypnotize themselves without prior heterohypnosis experience, even when they represent an unselected sample of varayying hypnotic susceptibility. They also do equally well as measured by the most difficult scale items - those sometimes said to require the most 'depth'."

Sinngemäße Übersetzung:

"Die Subjekte können sich auch ohne vorhergehende Heterohypnose selbst hypnotisieren, selbst wenn sie eine nicht vorselektierte Gruppe mit unterschiedlicher hypnotischer Empfänglichkeit darstellen. Sie schneiden dabei auch genauso gut ab, wenn man die schwierigsten Skalen-Items betrachtet - also denjenigen, von denen manchmal gesagt wird, dass sie die größte ' Tiefe' voraussetzen."

Ruch verwendete sowohl die relativ einfache Skala HGSHS:A wie auch die recht anspruchsvolle SHSS:C in dieser Studie. Seine Aussage dürfte sich daher ziemlich sicher insbesondere auf anspruchsvolle SHSS-C-Items (wie die negative olfaktorische, negative visuelle und positive auditive Halluzination) beziehen, denn (u.a.) solche Suggestionen sind recht "schwierig" und wurden traditionell als diejenigen angesehen, die einer besonderen "Tiefe" bedürfen. Mein Gedächtnis hat mich also nicht getrogen. ;)

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Re: Selbsthypnose für "Fortgeschrittene"

Ungelesener Beitrag von Miraculus » So, 15. Mär 2020 13:24

Und vllt noch eine zweite kleine Ergänzung:
Genau genommen kann man ja zwischen "echten" und "Pseudo-Halluzinationen" unterscheiden (auch wenn das oft nicht getan wird). Bei ersteren ist die betreffende Person von der Realität der halluzinierten Dinge überzeugt (bzw. von der Nicht-Realität der negativ halluzinierten Dinge), bei der letzteren nicht.

Halluzinationen in diesem ersten Sinne, bei denen man selbst an das Illusionäre glaubt, dürften mit SH vermutlich deutlich schwieriger sein als mit Fremdhypnose. Aber ich glaube, es geht Dir ja vermutlich eh um die illusionäre Wahrnehmung als solche, nicht um den Glauben an ihre Realität.

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