Unterbewusstsein befragen

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Unterbewusstsein befragen

Ungelesener Beitrag von Hypnophant » Do, 22. Nov 2012 23:23

Hallo liebes Forum,

falls ich zuviel frage was eh schon tausendmal wurde oder woanders schon beantwortet wurde oder in bestimmter Literatur schon ausführlich steht, dann sagt mir Bescheid oder gebt mir einen Link dahin. Ich bin halt noch grün hinter den Ohren ;)

1.) Ich würde gerne mein Unterbewusstsein befragen und weiß nicht genau, welche Methode die effektivste ist.
Pendeln? linker und rechter Finger (Ja/Nein), dem UB die Entscheidung überlassen wie es sich mir offenbart? Oder was gibt es noch?
Ich hab es gestern das erste mal mit den Fingern versucht, und dabei nur ganz einfachen Fragen (hab ein bisschen Bammel davor zuviel über mich selbst zu erfahren :D). Ob ich so heiße wie ich heiße, ob heute dies oder jenes Datum ist, und so weiter.

2.) Ist es okay wenn ich dabei von mir selbst in der dritten Person spreche? Oder verwirrt das nur und bringt gar nichts?
Z.B. "Hallo liebes Unterbewusstsein, du hast ja mitbekommen, dass xxx heute dies und das erlebt hat...Findest du xxx hat richtig gehandelt?" Blödes Beispiel, ich weiß :) Aber ich verrsteht was ich meine?
Ich habe gestern z.B. in Trance einfach mal dem UB: "Ich liebe dich" gesagt :D Das schöne dabei war die Reaktion darauf. Ich glaub jeder kennt diesen warmen, wohligen Schauer wenn man von einer geliebten Person die drei Worte gesagt bekommt. Und genauso hat mein UB auch reagiert. Irgendwie scheints also zu funktionieren?
Hmm, klingt ein bisschen als wären mein UB und ich wie ne zwiegespaltene Persönlichkeit wenn ich das so lese :D

3.) Das UB reagiert ja am besten auf DU. Kann es differenzieren zwischen mir selbst als Person und sich selbst als UB? Hmm, blöd formuliert.
Noch ein Versuch: Wenn ich z.B. sage: "Hallo UB, ich würde mich gerne mit dir unterhalten. Und du kannst mir antworten indem du dies und das tust" Dann fragt sich das UB wahrscheinlich: "Warum will ich mich mit mir selbst unterhalten? Und wieso soll ich mir selber antworten wo ich die Antwort doch eh schon kenne?" :)
Oder wäre der Ansatz sowieso komplett falsch?

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Borgan
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Re: Unterbewusstsein befragen

Ungelesener Beitrag von Borgan » Fr, 23. Nov 2012 19:42

Hallo......

Nein, ganz sicher fragst du nicht zuviel. Es gibt halt immer wieder ganz persönliche - individuelle Fragen die einen beschäftigen.

Ich bin halt noch grün hinter den Ohren

Na das glaub ich nicht - aber es ist nicht einfach diese Welten zu ergründen.

1.) Ich würde gerne mein Unterbewusstsein befragen und weiß nicht genau, welche Methode die effektivste ist.
Pendeln? linker und rechter Finger (Ja/Nein), dem UB die Entscheidung überlassen wie es sich mir offenbart? Oder was gibt es noch?


Was verstehst du denn darunter >>das Unterbewußtsein befragen? Was glaubst du zu erfahren? Was willst du erfragen?

(hab ein bisschen Bammel davor zuviel über mich selbst zu erfahren ).


Du willst das Unterbewußtsein einerseits befragen - hast aber andrerseits Angst davor was du erfahren könntest. Brauchst du nicht haben, denn das Unterbewußtsein wird nicht alles frei geben - schon garnicht solche Dinge die sich dort tief versteckt haben um dich zu schützen.
Wenn du aber, genügend Erfahrungen gesammelt und vorgearbeitet hast (was auch eher unbewußt geschieht) dann wird es dir auch offenbaren was es bis dahin gut verborgen hat.

2.) Ist es okay wenn ich dabei von mir selbst in der dritten Person spreche? Oder verwirrt das nur und bringt gar nichts?
Z.B. "Hallo liebes Unterbewusstsein, du hast ja mitbekommen, dass xxx heute dies und das erlebt hat...Findest du xxx hat richtig gehandelt?" Blödes Beispiel, ich weiß Aber ich verrsteht was ich meine?


Eigentlich ist es ziemlich egal in welcher Form du das tust - denn dein Unterbewußtsein weiß ja dass es angesprochen ist - du sprichst ja zu dir Selbst und weißt doch was du ,,von dir,, willst ;-) .
Dein Unterbewußtsein antwortet dir ja auch auf deine Gedanken. >>Stell dir vor es gibt eine Aufgabe für dich zu lösen - du machst dir Gedanken wie du es anstellst und plötzlich findest du eine Lösung. Das war dann eine Antwort deines Unterbewußtseins denn das kannte die Lösung weil dort alles gespeichert ist was du im Bewußtsein garnicht wahr genommen hast. Das könnte z.B. so sein, dass du im einem Gespräch mit Jemandem bist und ein paar Schritte neben euch wird ein anderes Gespräch geführt - du schnappst unbewußt einiges aus diesem Gespräch auf und es wird gespeichter ohne dass du weitere Gedanken daran verschwendest>>>aaaber es ist in deinem Unterbewußtsein gespeichert und abrufbar. So hast du fast unerschöpfliche Reserven.
Klage nicht dass Gott den Tiger erschaffen hat , sondern danke dass er ihm keine Flügel gegeben hat

Alles Liebe
Monika

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Re: Unterbewusstsein befragen

Ungelesener Beitrag von Elmar » Fr, 23. Nov 2012 21:00

Hypnophant hat geschrieben: i
1.) Ich würde gerne mein Unterbewusstsein befragen und weiß nicht genau, welche Methode die effektivste ist.
Pendeln? linker und rechter Finger (Ja/Nein), dem UB die Entscheidung überlassen wie es sich mir offenbart? Oder was gibt es noch?
Es ist ein bisschen Geschmackssache.
Es geht dabei immer darum, dass unser Unterbewusstsein eine Reaktion auf unsere Muskeln gibt.
Das Pendel verstärkt diesen Effekt.
Aber, Angst vor den Antworten musst du nicht haben, denn die Fragen beantwortest du bist dein Unterbewusstsein!
Sie es nicht als getrennt von dir an.
Ein Vergleich zum Verständnis:
Wenn du Durst hat, du füllst ein Glas mit Wasser, führst es zum Mund und trinkst es, in dem du Schluck für Schluck.
Eigentlich eine bewusste Handlung.
Aber, welche Muskeln verwendest du, welche Sehnen?
Wie geben das die Nerven weiter, wie fest das Glas hallten,Was geschieht beim Schlucken, wie wird der Kehlkopf richtig gesteuert?
Also, wenn das alles bewusst machen müsstest, würdest fast verdursten.
Und doch, du fühlst e, tust es.
Du sagst nicht, es ist dein Unterbewusstsein, sonder du , du sagst," ich trinke".
Die Trennung ist aber fürs Verständnis wichtig - es geschieht so vieles, was uns nicht bewusst wird und trotzdem sind wir das selber.
Das Unterbewusstsein ist ein wichtiger Teil des eigenen Ich.

Das Beispiel ist durchaus gut - wie man sich anspricht, das eigene Gefühl ist maßgebend.
Wenn mir etwas gut gelingt, sage ich mir manchmal, "hast du gut gemacht" manchmal auch, "habe ich gut gemacht".
Wenn ich aber wütend auf mich bin - ja das gibt es und gar nicht so selten - spreche ich mich fast immer mit du an.
Ich sage lieber " du Idiot", als "ich Idiot".
Wenn ich mich selber suggeriere, sage ich auch oft du.

Und, dir selber sagen, dass du dich liebst, ja das ist wirklich ein sehr schönes Gefühl.
Leider, sich selber lieben ist eine Mangelerscheinung - sehr viele gibt es, die es nicht wirklich tun.
Dabei ist das Leben so ein schönes Geschenk, sich selber zu lieben ist lebensnotwendig.
Aber das ist ja ein anderes Thema.

Nicht eine eigene Persönlichkeit daraus machen (ja das geht, ist aber nicht auf die Dauer ziel-führend ), aber schon eine große Besonderheit, dass viele geheimnisvollen Fähigkeiten hat.
Ja, dein Unterbewusstsein kann das schon differenzieren es sieht sich immer als deine Person.
Wenn du dir deutlich machst, dass du dich mit deinem Unterbewusstsein unterhalten willst, bedeutet dies, das du dir Unbewusstes und Unterbewusstes, bewusst machen willst.
Da gibt es sehr viel um sich selber zu unterhalten.
Vor Allem, wenn du Fähigkeiten benutzt und genießt, von denen du nicht mal wusstest, dass du diese hast.
Der Ansatz ist schon ok, denn du verstehst ja genau, wie du es meinst.
Schöne Grüße

Elmar

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Re: Unterbewusstsein befragen

Ungelesener Beitrag von Hypnophant » Sa, 24. Nov 2012 07:33

VIIIELEN DANK.
Ihr seid echt großartig!!

Ich habe mich heute abend nochmal in Trance versetzt und ganz bewusst suggeriert das mein UB die Führung übernehmen soll. Meine Erwartungshaltung (abgekürzt): "Zeig mir was richtig ist, ich bin völlig offen für dich."
Was dabei herauskam war im wahrsten Sinne des Wortes eine Erleuchtung in einem Prozess der diese Nacht allein 6 Stunden dauerte.
Es gibt eine Wende in meinem Leben die hier und jetzt stattfindet.
Ich habe Erkenntnisse gewonnen von denen ich nicht ahnte wie machtvoll sie sich auf mich und mein Leben auswirken würden. Es hat mich bis ins Tiefste dermaßen berührt, dass mich die Tränen überwältigten.

Ich schreibe alles nieder während ich es noch verarbeite und werde euch an den Erlebnissen dieser Nacht natürlich teilhaben lassen sobald ich den letzten Punkt gesetzt habe.
Denn:
Ich habe durch Selbsthypnose den Sinn meines Lebens erkannt und wie sich ein roter Faden durch mein Leben zieht den ich zurückverfolgen kann. Das UB zeigt ihn uns wenn wir nur genau "hinhören" :)

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Re: Unterbewusstsein befragen

Ungelesener Beitrag von Hypnophant » Di, 27. Nov 2012 00:49

So, damit ich euch nicht länger auf die Folter spanne:
Dies ist leider immer noch eine Kurzform, denn was ich nebenbei niederschreibe wird ein ganzes Buch füllen. Oja, das wird es. Viele viele Seiten :)
Im Prinzip können es 6 Bände werden:
- Die Sammelgrube des Bösen
- Das Werkzeug des Lichts
- Die Erkenntnis
- Ich habe ein Problem
- Befreie dich
- Die Heilung

Die Nacht von Freitag auf Samstag war ein Wendepunkt in meinem Leben.
Durch die Befragung meines UB habe ich mehr über mich erfahren als mir lieb war. Aber dass dies an einem Punkt in meinem Leben kam an dem ich "den Karren voll vor die Wand gefahren hätte", war genau richtig, und überfällig. Mein UB hat mir, auf meine Bitte hin, genatwortet durch einen Traum. Und dieser Traum war mit ausschlaggebend dafür, dass ich aus meiner Verwahrlosung, Vereinsamung und inneren Verrottung herauskomme.
Mir ist klar geworden, dass ich ein tief verwurzeltes Problem habe. Und auch immer ein Problem damit hatte mir es einzugestehen, es zu akzeptieren.
In der Nacht von Freitag auf Samstag habe ich zum ersten mal gelernt wie es ist, wenn man sich selbst gegenüber ehrlich ist. Und wie wichtig dass vor allem für seine eigene Seele ist. Und wie befreiend es ist wenn mit sich so im Reinen ist, dass man über sein Problem mit anderen reden kann.

Die Eindrücke dieser Nacht und die darauffolgenden Tage der Verarbeitung haben mir ausserdem gezeigt, dass ich ohne fremde Hilfe nicht Herr dieser Probleme werde. Aber ich habe jetzt etwas, dass mir durch die schwere Zeit (und alle schweren Zeiten die noch kommen werden) geholfen hat. Eine unerschütterliches Vertrauen in mich selbst, in mein UB und an eine Kraft, die ich weder begreifen, erfassen, noch beschreiben kann.
Zwei Dinge stehen für mich fest: Alles ist Energie / Das UB will nur unser Bestes.

Ich frage mich sogar, ob da nicht eine "schützende Hand" war, die mir dabei half mich nach 30 Lebensjahren endlich selbst zu erkennen und anzuerkennen.
Ich habe zwar in Kirche und Religion, obwohl ich getauft und konfirmiert bin, nie einen Sinn gesehen, dennoch bin ich bis heute nicht aus der Kirche ausgetreten.
Und ich frage mich: Wer oder was hat mich zu diesem Schritt der Selbsterkenntnis gebracht?
War es tatsächlich nur ich selbst? Oder war da eine Kraft oder "Macht" die in mein Leben eingegriffen hat? Die mich unterstützt hat bei dem was ich tue?
Das meine ich ganz ehrlich, denn plötzlich kann alles einen Sinn ergeben.

Dass z.B. vor 7 Jahren in meinem Beisein jemand für mich betete (eine Privatperson, kein Pastor oder Pfarrer oder so) und Gottes Segen auf mich legte. Ein Ereignis dass ich bis Freitag Nacht komplett vergessen hatte. Bei diesem Menschen, mit dem ich seit 6 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, habe ich mich herzlich dafür bedankt. Der Herr hat nicht schlecht gestaunt als er erfuhr aus welchem Grund ich anrief.
Jaja, das UB vergisst nichts ;)

Und warum stolpere ich in einer, so war es aus meiner Sicht, völlig ausweglosen, fast eskalierenden Situation plötzlich über ein Werkzeug (Selbsthypnose) das mir die Möglichkeit gibt mich zu bessern indem ich mich selbst erkenne? Und dieses Werkzeug sogar dazu benutzen kann diese Situation zum besseren zu wenden indem es mich dazu bringt mich meinen "inneren Dämonen" zu stellen?
Wie kommt sowas zustande?

Ist das alles Zufall? Oder Schicksal? Oder Wille? Oder hat mein UB ein Eigenleben entwickelt und mich zur Selbsthypnose geführt, weil es gewusst hat, das dies eine Möglichkeit sein könnte alles zum besseren zu wenden? Oder hat eine Kraft darüber hinaus dafür gesorgt dass ich zur Selbsthypnose komme um mit meinem UB zu reden?

Es ist für mich wirklich nicht erklärbar wie es passieren konnte, dass mir sowas schon zum zweiten Mal(!) passiert. Damit mein ich "volle Kanne Karren im Dreck" (aber sowas von volle Kanne) und trotzdem wendet es sich zum Guten. Oder ist es ein Schutzengel der da über mich wacht?

Oder dass ich einfach grundlos zu meinem UB sagte: "Ich liebe dich."
Das war auch z.B. auch schon ein erster Schritt für mich zur Selbstakzeptanz für das was man ist und wie man ist. Aber ich kann mit Gewissheit sagen:"Ich weiß nicht warum ich diesen Satz gesagt habe!" Es ist fast so, als wäre da was in meinem Inneren gewesen, dass danach geschrieen hat: "Sag diesen Satz damit es dir besser geht und ich (du) dir helfen kannst!!!".
Ich war während dieser Sitzung (war noch vor dem Freitag) gerade dabei mich von meinem UB zu verabscheiden und ihm zu danken. Da habe ich gefühlt, dass es richtig ist wenn ich es tue und diesen Satz sage.

Als Hobby-Musiker, -Texter und -Komponist kann ich heute auch aus völliger Überzeugung sagen: Mit jedem eigens erschaffenen Musikstück oder Song gibt man tatsächlich einen Teil von sich preis.
Das zeigen mir z.B. viele Lieder dich ich in die letzten Jahre geschrieben habe. Ich erkenne heute, woher die Eingebung/Idee für die Texte und die Musik kam und dass es schon lange in mir brodelte. Doch habe ich damals nicht erkannt, wieviel diese Lieder über mich selbst aussagen. Und selbst wenn ich erkannt hätte dass es ein Hilfeschrei aus tiefster Seele ist, so hätte ich doch nichts tun können um etwas zu ändern. Das ist heute nicht mehr so.
"Wir sind so wie wir sind (nie so ganz astrein)", "Feen im Silbermondlicht", "Jugendsünden", "Hometown Roads", "Die Legende vom goldenen Schwert", "Nebelwald", "Kleiner Teufel", "Tränen für die Liebe", und noch viele andere meiner Texte in denen ich heute immer wieder lese und höre: Befreie mich/dich!.
Texte in denen ich teilweise sogar klar und deutlich meine Probleme beschrieben werden, die ich aber trotz allem nicht erkannte oder wahrhaben konnte/wollte.

Für euch ist meine Entwicklung von Freitag bist heute evtl. immer noch nicht ganz nachvollziehbar, zudem ihr momentan auch nur Bruchstücke in leider unchronologischer Reinhenfolge vorgesetzt bekommt.
Ich wollte euch einfach nochmal sagen, dass es mir besser geht denn je, dass ich zudem durch eure Unterstützung (eure Beiträge und Themen im Forum) die Kraft, den Willen, und den Weg gefunden habe ein besserer Mensch zu werden.

Falls ihr jetzt Fragen habt die ihr unbedingt loswerden wollt, so tue ich mein Bestes sie euch zu beantworten. Und andersherum, falls ihr Anregungen oder Antworten auf meine Fragen da oben habt, so haltet euch nicht zurück.

@ Elmar:
Ist es wirklich so aussergewöhnlich dass man innerhalb von 5 Selbsthypnosesitzungen solche Fortschritte macht wie ich sie in der letzten Zeit gemacht habe? Oder ist das durchaus normal?
Versteh es bitte nicht so, dass ich mich als etwas besonderes fühlen möchte falls ich ein "aussergewöhnlicher Fall" bin. Es wird bestimmt nicht ICH sein, der die Lorbeeren ernten wird :)
Bei dir bedanke ich mir vor allem für deine lieben Worte, deinen Rat, deine anschaulichen Beschreibungen und dass du deinen Wissensschatz selbstlos weitergibst und damit eben auch Leuten hilfst die innerlich zerrissen sind.

@Borgan:
Du willst das Unterbewußtsein einerseits befragen - hast aber andrerseits Angst davor was du erfahren könntest. Brauchst du nicht haben, denn das Unterbewußtsein wird nicht alles frei geben - schon garnicht solche Dinge die sich dort tief versteckt haben um dich zu schützen.
Wenn du aber, genügend Erfahrungen gesammelt und vorgearbeitet hast (was auch eher unbewußt geschieht) dann wird es dir auch offenbaren was es bis dahin gut verborgen hat.
Erfahrung habe ich bestimmt noch nicht genug :) Und bewusst vorgearbeitet auf keinen Fall. Unbewusst...ja, so muss es sein. Vielleicht sogar durch die viele Song-Schreiberei.
Denn warum sonst hat mir mein UB gezeigt was mit mir los ist, hat eine Fährte aus Brotkrumen gelegt, angefangen beim Freitagnacht-Traum und aufhörend bis zu meiner Kindheit wo mein Problem entstanden ist dass ich bis heute mit mir rumgetragen habe.
Es war nicht leicht das zu erkennen und zu akzeptieren, das kann ich auch dazu sagen. Vor allem den Schritt zu gehen offen und ehrlich zu den Leuten zu sein die unwissentlich in meine eigene "Problemspirale" mit reingezogen wurden und mit der Zeit dadurch von Aussenstehenden zu Betroffenen wurden. Aber es hilft, wenn man es tut. :)
Es hilft auch wenn man drüber schreibt, aber besonders wenn man drüber redet. Doch reden schafft das Problem noch nicht aus der Welt, da muss ich noch mit dem Unkrautvernichter drübergehen. HA, wär doch mal eine geeignete Suggestion :D. Seine Probleme mit Unkrautvernichter bekämpfen *gg*. Nee da muss schon wer professionelles ran um das Übel an der Wurzel zu packen (um beim Unkraut-Bild zu bleiben) ;)

Bei dir, Borgan, bedanke ich mich vor allem dafür, dass du darauf hingewiesen hast, dass man durchaus seine tiefsten Abgründe erkunden kann. Das war bestimmt auch ein Grund dafür dass ich es konnte. Eben das jemand anders sagte: "Das ist möglich. Du kannst das." Im Prinzip brauchte ich das nur noch 1:1 zu übernehmen um mit der Seelen-Selbstheilung zu beginnen.
Es ist fast so als wenn man ein Pflaster von einer nicht verheilten Wunde abreisst. Erst tut es weh (das was man über sich erfährt) aber sobald der Schmerz nachlässt wirds besser!
Ja, es tat mir sogar sehr weh meine schlimmen Momente nochmal zu durchleben. So weh, dass ich mich am Samstag abend (nach einer weiteren Trance) in Tränen auflöste und sehr sehr lange darüber weinte. Aber es hilft! Denn sobald man diesen unangenehmen Moment der Erkenntnis hinter sich hat, beginnt etwas Neues, etwas Wunderbares.

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Re: Unterbewusstsein befragen

Ungelesener Beitrag von Borgan » Di, 27. Nov 2012 09:29

Hallo Hypnophant

Na das sind ja Neuigkeiten........ :) ;)
Beim lesen deiner Ausführungen überkam mich ein sehr freudiges Gefühl(hell und licht).
Ich will dir auch sagen warum.
In deinen Worten fand ich mich wieder, sicher mit einem anderen Thema - aber dem Gefühl dich nur zu gut zu verstehen.
Auch mir zeigte so mit 32, das Unterbewußtsein, in kleinen Visionen etwas das ich total vergraben hatte.
Als ich es damals zu sehen bekam konnte ich es augenblicklich alles verstehen und einordnen - vor allem Verhaltensweisen die ich nie ein zu ordnen wußte.
Mit diesen Visionen - diesem Erkennen konnte ich nun so vieles auflösen.
Und ganz wichtig>>> das war eine große Wende in meinem Leben. Denn nun konnte ich entlich ,,mich selbst,, verstehn.
Ich freue mich total für dich, weil ich weiß was all diese neuen Erkenntnisse dir bringen.
Du bist ein sehr starkes Wesen - und, du weißt dass sich jetzt sehr vieles ändern kann und wird.
Ich bin nicht der Typ der lange Texte verfasst, telefoniere lieber als dass ich schreibe. Deshalb meine Frage - hast du lust einmal mit mir zu sprechen?
Meine Telefonnr. findest du auf meiner HP. Ich würde mich sehr freuen - sicher könnte ich dir noch das Ein oder Andere näher bringen.
Klage nicht dass Gott den Tiger erschaffen hat , sondern danke dass er ihm keine Flügel gegeben hat

Alles Liebe
Monika

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Re: Unterbewusstsein befragen

Ungelesener Beitrag von Hypnophant » Mi, 28. Nov 2012 01:21

Hi Monika,
liebend gern werde ich mich dir unterhalten.
Hab dir eine PN geschickt.

Liebste Grüße

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Re: Unterbewusstsein befragen

Ungelesener Beitrag von Elmar » So, 02. Dez 2012 15:48

Hypnophant hat geschrieben:
So, damit ich euch nicht länger auf die Folter spanne:
Dies ist leider immer noch eine Kurzform, denn was ich nebenbei niederschreibe wird ein ganzes Buch füllen.
Vielleicht solltest du da - für dich niederschreiben.
es sind sehr viele Erkenntnisse, die du gemacht hast.
Hypnophant hat geschrieben:
Die Nacht von Freitag auf Samstag war ein Wendepunkt in meinem Leben.
Durch die Befragung meines UB habe ich mehr über mich erfahren als mir lieb war. Aber dass dies an einem Punkt in meinem Leben kam an dem ich "den Karren voll vor die Wand gefahren hätte", war genau richtig, und überfällig.
Du warst also schon fast dabei, dich irgend wie aufzugeben.
Dein Unterbewusstsein hat also alle Kräfte mobilisiert, damit dein Bewusstsein endlich auf dich hört.
Dass du deine Gefühle und Instinkte an nimmst und nicht mehr verdrängst.
Dass du deine bisherigen Erlebnisse, als Erfahrung an nimmst und spürst, dass dieses Jetzt, der Moment, das Bestimmende für dein weiteres Leben ist.
Dass du jetzt bestimmst, wie dein Leben weiter laufen kann.
Hypnophant hat geschrieben: Mir ist klar geworden, dass ich ein tief verwurzeltes Problem habe. Und auch immer ein Problem damit hatte mir es einzugestehen, es zu akzeptieren.
In der Nacht von Freitag auf Samstag habe ich zum ersten mal gelernt wie es ist, wenn man sich selbst gegenüber ehrlich ist.
Du bist also bereit, auch dies als Erfahrung anzunehmen und nicht mehr aus deinem Leben zu verbannen.
Oh ja, das ist sehr wichtig, für die Seele.
Hypnophant hat geschrieben: .... Verarbeitung haben mir außerdem gezeigt, dass ich ohne fremde Hilfe nicht Herr dieser Probleme werde. Aber ich habe jetzt etwas, dass mir durch die schwere Zeit (und alle schweren Zeiten die noch kommen werden) geholfen hat. Eine unerschütterliches Vertrauen in mich selbst,
Wir sind ja nie allein.sollten daher durchaus Hilfe annehmen.
Sich selbst vertrauen ist ein riesengroßer Schritt, in die richtige Richtung - sich selber als wertvolles Wesen, als liebenswerten Menschen zu erkennen.
Hypnophant hat geschrieben: Zwei Dinge stehen für mich fest: Alles ist Energie / Das UB will nur unser Bestes.
So ist es , Leben ist Energie - und somit ohne Anfang und ohne Ende, wie jede Energie, aber wandelbar.
Und darum kann niemand Leben erzeugen, nur die Voraussetzung schaffen, dass es sich entwickeln kann.
Das UB , sind wir, unsere Gefühle und Instinkte, aber auch die Schnittstelle zu unserer Seele.
Und die will immer unser Bestes.
Ja, die schützende Hand, sie ist immer da, - nur - wir wollen die oft gar nicht sehen.
Wir wollen nicht sehen, dass uns da die personifizierte Liebe leiten und führen will.
Aber Liebe zwängt sich nicht auf, daher dürfen wir sie übersehen.
Hypnophant hat geschrieben: Dass z.B. vor 7 Jahren in meinem Beisein jemand für mich betete (eine Privatperson, kein Pastor oder Pfarrer oder so) und Gottes Segen auf mich legte. Ein Ereignis dass ich bis Freitag Nacht komplett vergessen hatte. Bei diesem Menschen, mit dem ich seit 6 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, habe ich mich herzlich dafür bedankt. Der Herr hat nicht schlecht gestaunt als er erfuhr aus welchem Grund ich anrief.
Jaja, das UB vergisst nichts ;)
So ist es - nur das Bewusstsein vergisst.
Es ist auch viel zu klein, um alles zu begreifen - zumindest jetzt noch.
Hypnophant hat geschrieben: Und warum stolpere ich plötzlich über ein Werkzeug (Selbsthypnose) das mir die Möglichkeit gibt mich zu bessern indem ich mich selbst erkenne?
Ist das alles Zufall? Oder Schicksal? Oder Wille?
Nichts von alle dem.
Dein Unterbewusstsein hat auch kein Eigenleben, es ist ein Teil von dir.
Der weit aus Mächtigere und Größere, als du ahnst.
Dein Bewusstsein fühlt sich als der Chef des ganzen - so soll es auch werden.
Aber es muss sich noch sehr viel entwickeln, um wirklich alles Bewusst machen zu können.
Aber alle Deine Gefühle und Instinkte haben immer stärker in dein Bewusstsein gedrückt, bis dieses endlich hingesehen hat.
Und nun fühlt sich das an, als ob dein Bewusstsein eine ungeheure Erleuchtung erlebt hat.
Ja, in gewisser Weise geschieht das zur Zeit.
Ein Schutzengel?*gg*
Vielleicht sogar Viele.
Du hast die Gabe, kreativ zu sein, damit die Unschätzbare Möglichkeit, mit Phantasie die Welt zu begreifen und dich mitzuteilen.
Ein besonderes Geschenk, dass du da in dir hast.
Hypnophant hat geschrieben: Ist es wirklich so außergewöhnlich dass man innerhalb von 5 Selbsthypnosesitzungen solche Fortschritte macht wie ich sie in der letzten Zeit gemacht habe? Oder ist das durchaus normal?
Oh ja, ist es!
Das Bewusstsein muss ja kontrollieren, ansonsten kann man sich ja nicht suggerieren.
Diese Kontrolle verhindert aber oft, so tief fühlen und erleben zu können.
Die Suggestionen wirken, der Gesamtzustand verbessert sich, aber selten sind die Erlebnisse o tief und stark.
Schöne Grüße

Elmar

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Re: Unterbewusstsein befragen

Ungelesener Beitrag von Hypnophant » So, 02. Dez 2012 20:42

Danke dir für deine Rückmeldung Elmar.

Es ist faszinierend wenn man "sich selbst entdeckt". :D
Man fühlt sich so als wär man vorher blind durchs Leben gelaufen und auf einmal bekommt man die verdunkelten Brillengläser abgesetzt.
Meine allabendliche Entspannungshypnose (mind. 15 Minuten) schlägt schonmal sehr gut an was meine Ausgeglichenheit und das "Klardenken" tagsüber angeht.
Meine Psoriasis ist übrigens VIIIEL besser geworden. Ich muss immer weniger cremen. Die positive Einstellung zu den Dingen macht da sehr viel aus.
Auch das ich jetzt vieles was vorher "Stress" war nun als "Möglichkeit" sehe macht was aus.
Wenn ich jetzt mit den Fingerspitzen über meine glatte Gesichtshaut fahre, krieg ich so ein Glücksgefühl, dass ich lachen muss :)

Inzwischen liegt dieser denkwürdige Abend wie in weiter Ferne. Es ist soooo viel passiert in letzter Zeit. Aber die Erinnerungen kann ich trotzdem noch wunderbar scharf abrufen.
Tagebuch führe ich seitdem auch. Das ist auch ne gute Stressabbauhilfe wenn man alles niederschreibt und sich dabei vorstellt wie die Gefühle aus einem raus und in den Computer reingehen. Ich hoffe nur mein PC kriegt keine Aggros dadurch :D

Den Traum der Freitag-Nacht die Wende einleitete hatte ich im ersten Moment nicht richtig gedeutet.
Im Traum wollte ich aus einer Firma ausbrechen. Wortwörtlich. In der damaligen Situation wäre das auch ein real durchaus mögliches Szenario gewesen indem ich gekündigt hätte.
Im Nachhinein, mit der ganzen Entwicklung die ich durchgemacht habe, seh ich es nun eher so, als dass ich aus mir selbst ausbrechen wollte. Was ich dann auch tat. :)

Hier mein Traum:
Sehr schön und detailgetreu hat mir mein UB auch klar vor Augen gelegt, dass ich in dieser Firma in einer Tretmühle stecke und eigentlich da raus will weil die Sitaution momentan zu etwas hinsteuert was ich eigentlich gar nicht will. Aber ich komme da nicht raus weil ich immer wieder an den Sicherheitsleuten am Ausgang stecken bleibe die mich sogar regelrecht schikanierten und mir Strafen aufbrummten wenn ich wieder einen Ausbruch machen wollte (die Security = meine innere Blockade?). Die vielen Dinge die mir in der echten Firma nicht passen, hat es dargestellt durch fiese Traumarbeiter in der Traumfirma. Diese "Arbeiter" stehen vermutlich nicht nur für die echten Arbeiter, sondern für jegliche Art von Sitaution die einfach "Mist" war. Es gibt aber auch gute Seiten in meiner jetzigen echten Firma, das waren die netten Traumarbeiter die immer freundlich zu mir waren.
In einer Szene versuche ich mir meinem Auto aus der Firma zu fahren. Bei einer der "Checkpoints", wo mit riesigen Scannern der Wagen durchleuchtet wird, steige ich aus. Das darf man eigentlich nicht, denn sofort kommt einer der Securitys auf mich zugerannt. In dem Moment schau ich neben mich und sehe wie sich der Boden unter meinem Auto auftut, ein Greifarm das Auto hinabzieht und eine große Kreissäge das Auto langsam in Scheiben schneidet. Ich schreie den Securitymenschen an, dass er die Maschine anhalten soll, aber der lächelt nur und tut nix.
Die nächste Szene:
Aber jemand (keine Ahnung wer das war), ein sehr wortkarger Mensch hat mich mit viel Geschick an den Sicherheitsleuten vorbeigebracht. Allerdings habe ich diese Person nie deutlich gesehen. Manchmal zwar als Schemen, ansonsten aber nur seine Stimme gehört und seine Anwesenheit gespürt/gehört. Sie hat mir vorgemacht wann ich z.B. ein Metallteil fallenlassen soll um die fiesen Arbeiter abzulenken, sie hat mich auch an den fliegenden Roboter-Dronen mit den Riesenaugen vorbeigebracht (sehr geil wie sich mein UB da den Zeitlupenbewegungen wie aus dem Film Matrix bedient hat) und einfach durch die Schleuse bei der letzten Security geschoben wo einer der Aufpasser zufällig nicht da war und die anderen Securitys gerade nicht auf mich achteten.
In der "Schlussszene" nachdem ich draussen bin, stehe ich bei orangerotem Himmel (ob Sonnenuntergang oder-aufgang weiß ich nicht mehr zu sagen) auf dem Parkplatz der Firma und die Stimme sagt: "Soll ich dir ein Taxi rufen?" (Mein Auto ist ja weg) Und ich sage, dass ich es nicht weiß. Daraufhin die Stimme:"Na dann komm, wir(!) gehen hier erstmal weg und ich nehm dich mit". Und dann ist da plötzlich dieses Mädchen dass wie aus dem Nichts vor mir hergeht. Und ich frag sie ob ich sie massieren soll weil sie so verspannt aussieht. Und sie lässt es zu und lacht so freundlich als ich ihr im Gehen den Nacken massiere. Schwarze Haare und grüne Augen hat sie, das ist die Mischung die mir noch besser gefällt als rote Haare und blaue Augen oder blonde Haare und braune Augen.
An dieser Stelle wird jetzt aber nochmal in die Firma geschwenkt: Dort kommt es nämlich zu einer Fast-Auseinandersetzung mit einem netten und einem fiesen Traumarbeiter. Mein Weggang könnte eventuell der Grund sein, dass es in der Firma nachher zu einem Konflikt kommt. Beide stehen sich gegenüber, bereit zum Kampf, jeder eine dicke Eisenstange in der Hand und belauern sich, umkreisen sich. Wie der Kampf ausgeht oder ob sie überhaupt kämpfen werden weiß ich nicht, da bin ich plötzlich aufgewacht.
Die Traumarbeiter stellen für mich meine guten und "schlechten"/schützenden Eigenschaften dar.
Das zersägte Auto, hmmm, weiß ich immer noch nicht wofür das steht. Aber da gings wohl auch eher um die Situation --> ich steige aus etwas aus (und danach wirds puttemacht)
Das Mädchen auf dem Parkplatz steht wohl für "ein besseres Leben" nach dem ich greife, bzw. einfach für etwas dass sich mir anbot und das ich angeommen habe als sich mir die Möglichkeit bot.
Wenn ich heute das Traumende auflösen sollte, dann würde ich sagen, dass der gute Traumarbeiter gesiegt hat :)

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