Ich bin zurück! … mit einem Atem-Problem

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Ark
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Ich bin zurück! … mit einem Atem-Problem

Ungelesener Beitrag von Ark » Do, 04. Aug 2011 21:55

Hallo, allerseits, ich melde mich nach wahnwitzigen 5 Jahren mal wieder hier im Forum. :very-biggrin: Es hat sich viel getan bei mir (klar, ist ja auch ne laaaange Zeit oo). Meinen letzten Beitrag hier schrieb ich zu einer Zeit, da habe ich noch nicht einmal fürs Abi gelernt. Inzwischen habe ich eine Ausbildung abgeschlossen und studiere! Auf der anderen Seite sehe ich, dass sich einige Sachen hier im Forum gar nicht geändert haben. Elmar z.B. hat noch immer denselben Avatar wie damals. ;) (Okay, ich auch … :oops: )

Aber egal! Kommen wir zum Thema, denn ich schreibe natürlich nicht grundlos hier rein.

Und zwar habe ich ein, öhm, "Mitatmen-müssen-Problem". Wie soll ich das beschreiben? Es ist so: Ich wache ab und an nachts auf. Neben mir schläft noch jemand, und ich muss zusehen, dass ich schnell genug wieder einschlafe. Wenn ich das nämlich nicht schaffe, fängt meine Mitbewohnerin an, deutlich hörbar zu atmen (nein, nicht schnarchen ^^). Das wäre eigentlich kein Problem, wenn ich nicht ständig mitatmen müsste! Denn mir erscheint ihre Atemfrequenz ziemlich hoch, und ich passe meinen Atem praktisch immer, sofort und unwillkürlich ihrem an, was mich dann aufregt (im Sinne von: wach hält, mich nicht entspannen lässt), und ich kann kaum wieder einschlafen. Wenn sie dann Ruhe gibt, könnte ich mich zwar wieder entspannen, bin dann aber schon so was von aufgedreht (aufgrund der geschilderten Situation), dass ich es manchmal nicht einmal wieder einschlafen kann, bevor sie wie ein Uhrwerk ziemlich genau 90 Minuten später wieder heftig zu atmen beginnt. Das ist ziemlich doof … :?

Ähnliche Situation im Hörsaal: ein ganz bestimmter Dozent spricht gerne mal so, als wäre er das erste Mal vorn und würde geprüft. D.h., er atmet teilweise sehr flach, man hat den Eindruck, ihm würde jeden Augenblick die Luft zu knapp. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich höre das sehr deutlich durch das Mikrofon, und genauso wie oben beschrieben kann ich dann gar nicht anders, als ebenso flach und aufgeregt zu atmen. Auch das ist nicht gerade angenehm.

Leider sehe ich mich in den genannten Situationen nicht dazu in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen, wenn sie eintreten. Mein Wissen und Können diesbezüglich reichen dann einfach nicht, weil ich z.B. SH in Situationen gelernt habe, in denen ich selbst am "lautesten" geatmet habe (um das mal so auszudrücken). Weiß da jemand Rat?

Ark
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Selbsthypnose-Markus
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Re: Ich bin zurück! … mit einem Atem-Problem

Ungelesener Beitrag von Selbsthypnose-Markus » Mo, 26. Sep 2011 15:28

Nachts könntest du einen tickenden Wecker aufstellen und versuchen dich auf beides gleich zu konzentrieren. Ggf. noch die Trancemusik aus dem Shop dazu!

Bei dem Dozenten, versuch doch auch hier noch auf andere Sachen zu achten, die Klimaanlage / Belüftung, andere Atmer usw.

Wenn man sich auf 2-3 Dinge gleichzeitig konzentriert, geht man automatisch in Trance.

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Elmar
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Re: Ich bin zurück! … mit einem Atem-Problem

Ungelesener Beitrag von Elmar » Di, 27. Sep 2011 11:41

Hallo Ark,

schön, dass du wieder Mal her siehst.
Oh, ja, viel Zeit ist verlangen – und es hat sich manches Getan.
Besonders unsere Seiten sind da auffällig, heben ein neues Gesicht bekommen.
Mein Avatar?
Nun – vielleicht sollte ich ein aktuelleres, mit mehr grauen Haaren benutzen :D
Aber zum Atmen:
Es gibt ziemlich Viele, die da ziemlich schwer und tief atmen – ich befürchte, ich gehöre da auch dazu.
Das zu ändern ist vermutlich noch schwieriger, als das “Weghören” zu erlernen.
Die Atmung beeinflusst uns schon sehr stark – kein Wunder, schließlich hält es kein Mensch mehr als 5 Minuten aus, ohne Atmung zu sein.
So kann man mit der Atmung auch viel regulieren – zum Beispiel Energie, Stimmung und Entspannungsgrad.
Wenn ich “nonverbal hypnotisiere – mache ich zur Zeit in einer Therapie sehr oft – dann benutze ich den Atem, um die Person in Trance, aber auch wieder heraus zu bekommen.
Bas bedeutet, ich atme ganz bewusst hörbar, in einer Atemfrequenz, die beruhigend ist, oder anregend, wenn ich zurück bringen will.
Manche atmen immer relativ schnell – eigentlich sollten die üben, ihre Lungenkapazität zu steigern, denn so schnell atmen bedeutet auch, das der Herzschlag viel zu schnell ist, für eine angenehme erholsame Entspannung.
Das Ergebnis, man ist am Morgen nie ausgeruht.
Das Herz, es nimmt gerne “vorgegebene Taktgeschwindigkeiten an – auch darum ist es so, dass entspannende Melodien einen tiefer und leichter, in eine Entspannung bringen.
Wenn du also auf wachst und eine “zu schnelle “ Atmung hörst, könntest du dir einen Kopfhörer aufsetzen und dabei unsere Melodie anhören, die ja in der Taktfrequenz einem entspannten Herz entspricht.
Aber deine Bettnachbarin “ solltest trotzdem dazu animieren,Atemübungen zu machen, schon ihrer Gesundheit zu liebe.
Im Hörsaal ist es schon schwieriger, da kannst nicht gut den Kopfhörer auf haben – zumal dich das ja noch mehr in Entspannung bringen würde :rolleyes:
Aber du könntest selber, ein paar Mal sehr tief ein und Ausatmen – das erhöht den Energiehaushalt in dir, so dass dich das Atmen, das da sehr flach ist, nicht mehr so stört.
Viel mehr Möglichleiten, als mit der Atmung selber dagegen gehen – und mit Melodien unterstützen, kenne ich leider nicht.
Schöne Grüße

Elmar

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Re: Ich bin zurück! … mit einem Atem-Problem

Ungelesener Beitrag von Eisblume » Di, 27. Sep 2011 22:29

Hallo Ark

Ich finde dein thema sehr interessant, aber ich muss leider zugeben zu der gattung mitbewohnerin zu zählen. Die dir nachts den schlaf raubt.
Mir persönlich fällt es fast nie auf, wenn meine atemfrequenz viel höher als normal ist, da muss ich schon kurz vorm hyperventilieren sein, damit ich es selbst mitbekomme, sonst sagen es mir auch eher arbeitskollegen oder bekannte.
Was ich merke, ich bin in letzter zeit relativ häufig mit einer tachykadie zu kämpfen.

Da es mir selbst so wenig auffällt mit der zu schnellen atmung(nur wenn ich mich ganz bewußt darauf konzentriere),habe ich auch schwierigkeiten es im alltag irgendwie abzustellen.
    Nur mal so als tipp spreche deine mitbewohnerin mal gezielt darauf an, kann sein sie merkt es auch nicht.
    Sonst mache ihr doch mal einen vorschlag zwecks selbsthypnose, damit kann sie es schaffen auch etwas ruhiger zu werden.

    Ich wünsche viel erfolg und in zukunft ruhigere und entspanntere nächte!

    Lg eisblume

    Ark
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    Re: Ich bin zurück! … mit einem Atem-Problem

    Ungelesener Beitrag von Ark » Mi, 28. Sep 2011 11:55

    Hallo und vielen Dank schon einmal für die Antworten.

    In Trance gehen während der Vorlesung? Passiert das nicht sowieso ständig?! :rolleyes: Na ja, also das ist wirklich keine so gute Idee, würde ich sagen. *g* Das Tiefeinatmen klingt da schon interessanter und werde ich zu gegebener Zeit mal ausprobieren. Meine Mitbewohnerin werde ich wohl auch darauf ansprechen.

    Schade, dass es (bisher) keine einfache Lösung zu geben scheint. Okay, das hätte mich jetzt auch etwas gewundert. :D Weitere Ideen zu dem Thema sind gerne willkommen.

    Ark
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    Re: Ich bin zurück! … mit einem Atem-Problem

    Ungelesener Beitrag von Elmar » Fr, 07. Okt 2011 12:12

    Wenn du während einer Vorlesung entspannt konzentriert bist, dann bist du auch in Trance.
    Aber die "Entspannung" einleiten - mit tief ein und ausatmen - macht schon Sinn, möglichst aber vor Beginn der Vorlesung.
    Schöne Grüße

    Elmar

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