Probleme bei der Zielumsetzung

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Sirmarc72
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Probleme bei der Zielumsetzung

Ungelesener Beitrag von Sirmarc72 » Di, 08. Jun 2010 16:42

Hallo zusammen,

habe vor ca. 4 Wochen mit dem erlernen der Selbsthypnose begonnen und komme auch meiner Meinung nach gut in die S.Hypnose rein.
Die Technik die benutze ist die mit dem Geistigen durchgehen jedes Körperteils und dem wahrnehmen der Entspanntheit danach mache die Levitationsübung mit dem leichten Arm was für mich so ne Art Bestätigung darstellt das ich tief genug in SHypnose bin.
Ich glaube stark an die Kraft der S.Hypnose so weit so gut.
Meine Motivation dies zu lernen sind eigentlich zwei Punkte erstens ist mein Körperbeobachten zu stark ausgeprägt was bedeutet ich bewerte körperliche Symptome zu schnell als negativ. Ich habe natürlich in den Jahren unbewusst mir an-trainiert jede kleine Veränderung am Körper wahrzunehmen und zu dramatisieren.
Zweitens ich habe eine Form von Agorophobie, heißt ich habe Angst wegzufahren sprich einen gewissen Sicherheitsradius zu verlassen macht mir riesen Probleme. Also mit meiner Frau und den Kindern war ich noch nie groß im Urlaub und auch beruflich hätte ich schon deutlich weiterkommen können. Denke beides hängt zusammen und kommt aus meiner Kindheit da meine Mutter alles darmatisiert hat wenn ich Kopfweh hatte dann wars ein Tumor wollte ich wegfahren sagte sie was da alles passieren könnte.
Aber das will ich alles ändern und somit habe ich zwei grosse Ziele endlich befreit wegfahren und Körpervertrauen haben.

In der Hypnose ist mein Problem das ich in meiner Vorstellungskraft versuche mir eine Person vorzustellen die ich im Idealfall gerne wäre also praktisch die verbesserte Form von mir. Ich versuche mir vorzustellen wie die Person wegfährt na klar erst kleine Distanzen oder einfach bei Moderationen in Workshops nicht so auf seinen Körper hört, ich möchte mich dann dieser Person irgendwann annähern und dies praktisch wie einen Anzug anziehen um das ruhige Gefühl dann mitzunehmen.
natürlich versuche ich auch posthypnotische Anker zu setzen
Jedoch wie ich es mache ob eine Idealperson oder mich selber in Situationen vorzustellen wie ich dann positiv reagiere versagt meistens meine eigentlich gute Fantasie und Vorstellungskraft und ich erreiche zwar einen guten entspannten Zustand aber ohne echtes Ziel, manchmal fällt es mir auch schwer mich zu konzentrieren und mir gehen viele Gedanke durch den Kopf die ich aber nicht gleich bemerke da ich anscheinend ganz leicht dämmere.

Was habt ihr für Strategien ?
Soll ich mehr Satzsuggestionen verwenden wie ZB. ich werde meine körperlichen Empfindungen nicht mehr negativ werten usw.
Oder wie verbindet ihr Vorstellungskraft mit den positiven Sätzen zuerst eine Satzformulierung dann eine Situation dazu oder die die Situation durchspielen dannpositive Sätze ? Viel Frage gell :breitgrins:

Sorry für den vielen Text, würde mich freuen wenn ihr mich unterstüzt.

sirmarc72

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Re: Probleme bei der Zielumsetzung

Ungelesener Beitrag von Virtual-toast » Mi, 09. Jun 2010 14:24

Ich habe aus meiner Bücher Kiste ein echt spannendes Buch gefunden, was hierzu wirklich gut passt Klicke Hier


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Wenn wirklich alles nicht Funktioniert und auch dir das Buch nicht mehr weiter hilft, dann würde ich vorschlagen das du zu einem echten Hypnotherapeuten gehst.

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Re: Probleme bei der Zielumsetzung

Ungelesener Beitrag von Elmar » Mi, 09. Jun 2010 16:01

Also - die Sache mit dem Körperbewusstsein zu steigern, um in Trance zu kommen, das verwende ich sogar sehr oft, bei der Hypnose, die ich bei den Leuten mache, die selber mit sich und Selbsthypnose weiter arbeiten sollen.
Nur die Levitation, die lasse ich da meistens aus.
Man kann sie machen, soll aber den Erfolg nicht davon abhängig machen - die Trancetiefe reicht lange vorher schon.
Es ist für Viele in Selbsthypnose schwierig, sich zu sagen, dass die Hand sich selbsttätig in die Höhe beigebt, oder sich so leicht anfühlt.
Dass Gedanken abschweifen, das ist normal, besonders dann, wenn man auch noch etwas eindämmert.
wenn man es bemerkt, sich zurück bringen - wenn nicht, ist es nicht so schlimm, da wird das Bewusstsein noch ein wenig mit Anderem beschäftigt, das Unterbewusstsein kann dann mit Träumen noch besser daran arbeiten.

Du machst das schon ziemlich gut, mit dem sich vorstellen -es ist wirkungsvoller, wie Sätze, die man sich vorsagt oder leyert.

Ein kleiner Vorschlag:
Wenn du in Trance bist, stell dir vor, es ist einige Zeit vergangen - du bist mit deiner Frau an einem angenehmen Ort, vielleicht in der Toskana, am Chiemsee oder Bodensee, oder vielleicht auf einer Insel in der Karibik.
Da betrachtest du gerne die Schönheiten der Umgebung, die Pflanzten, die kleinen idyllischen Orte geniest die Luft und freust dich schon auf ein köstliches Abendessen.
Es war schon so manche schöne Reise und Ausflug, die du so erlebst und geniest- aber du freust dich immer wieder darauf.
es macht Spaß, so viel zu erleben und zu sehen.
Du erinnerst dich, du hast ziemlich spät damit begonnen, die vertraute Umgebung zu verlassen, aber um so lieber machst du es nun. Es ist zu Hause auch immer schön, freust dich auch immer, wenn du zurück kommst, du freust dich dann aber auch, weil du weißt, bald wirst du wieder eine Fahrt machen, einfach, weil es Freude macht.
Es hat damit begonnen, das du im Juni des Jahres 2010, ein paar kleine Dinge, anders gemacht hast.
Du hast begonnen, zu erfühlen, wie es sein wird, wenn du das so machst - das Schöne, es fühlt sich sogar noch viel besser an, als du dir das vorgestellt hast.
Früher - deine Mutter, sie war so sehr besorgt, hatte immer Angst -und diese Angst dir eingeredet.
Heute ist das vorbei, weil du es bemerkt hast, selbst wenn du in deinem Schlafzimmer bist, kann ein Hubschrauber auf dein Dach fallen - da ist es doch gut, wenn du zu der Zeit an einem gemütlichen Ort, ganz wo anders bist.
Seither ist das ganz anders, du fühlst dich viel freier und wohler, geniest das auch gerne immer wieder.
Ja - es stimmt schon, was man sagt, " zu Tode gefürchtet ist auch gestorben".
Du hast dies geändert, weil du etwas ganz einfaches gemacht hast.
Wenn da eine Angst aufkam, hast du hingesehen und hin gefühlt, dir vorgestellt, was das Schlimmste ist, was passieren könnte.
Und wenn du das wusstest, hast du dich befragt, ob das zu Hause nicht auch sein könnte!
Außerdem wusstest du ja - das ist das Schlimmste, das kann nur passieren, wenn du nicht handelst, weil du aber handelst, sorgst du dafür, dass nur Gutes passiert - so wie jetzt, wo du da an dem schönen Ort bist, genießen kannst und dabei noch vielerleben und erfahren kannst.
Ist das Leben doch um so viel interessanter geworden -seither.....


So ähnlich in deine Vorstellung gehen - nicht der Ersatzmann, sondern du selbst.
Anfangs ist es manchmal noch etwas"verschwommen", aber immer mehr bekommst du gefallen an dieser Vorstellung.
Dann wird es bald so weit sein, du willst es auch "real" erleben, du wirst es tun und genießen.

Mit dem Überbewerten der Körpermerkmale kannst du ähnlich verfahren, betrachte dich wie es in ein paar Jahren sein wird, vergleiche dich dabei mit Anderen, mit dem Gefühl, du bist vitaler und fühlst dich auch so, wie die meisten deiner Artgenossen, Ängste werden immer kleiner, verschwinden ganz, seit du bemerkt hast, dass dies nur deine Freiheit begrenzt.
Mutter, sie meinte es gut, wollte dich behüten, hat dabei vergessen, dass sie dir die Freiheit nimmt.
Nun hast du sie dir zurück geholt, die Freiheit und wirst sie genießen.
Schöne Grüße

Elmar

Hypnosesitzungen in Vorarlberg

Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!
Selbsthypnose ist ein weg dazu.

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Re: Probleme bei der Zielumsetzung

Ungelesener Beitrag von Sirmarc72 » Mi, 09. Jun 2010 19:08

Hallo,
vielen Dank ich werde es so versuchen umzusetzen und mir vorstellen wie es ist als ob es schon in der Zukunft ist und ich hätte das ein oder andere mal das schon erlebt.
Die positiven Sätze sagst du dir die vorher und gehst dann in die Fantasie reise oder danach ?

Und wie setzt du dir deine Anker ?

Danke übrigens das ihr so ausführlich antwortet !

Gruß

Sirmarc72
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Re: Probleme bei der Zielumsetzung

Ungelesener Beitrag von Sirmarc72 » Mi, 09. Jun 2010 19:15

Sorry ,

den Text komplett in der Hypnose sich vorstellen oder nur bis zu dem Thema:

Wenn du in Trance bist, stell dir vor, es ist einige Zeit vergangen - du bist mit deiner Frau an einem angenehmen Ort, vielleicht in der Toskana, am Chiemsee oder Bodensee, oder vielleicht auf einer Insel in der Karibik.
Da betrachtest du gerne die Schönheiten der Umgebung, die Pflanzten, die kleinen idyllischen Orte geniest die Luft und freust dich schon auf ein köstliches Abendessen.
Es war schon so manche schöne Reise und Ausflug, die du so erlebst und geniest- aber du freust dich immer wieder darauf.
es macht Spaß, so viel zu erleben und zu sehen.
Du erinnerst dich, du hast ziemlich spät damit begonnen, die vertraute Umgebung zu verlassen, aber um so lieber machst du es nun. Es ist zu Hause auch immer schön, freust dich auch immer, wenn du zurück kommst, du freust dich dann aber auch, weil du weißt, bald wirst du wieder eine Fahrt machen, einfach, weil es Freude macht.
Es hat damit begonnen, das du im Juni des Jahres 2010, ein paar kleine Dinge, anders gemacht hast.
Du hast begonnen, zu erfühlen, wie es sein wird, wenn du das so machst - das Schöne, es fühlt sich sogar noch viel besser an, als du dir das vorgestellt hast.


Oder den ganzen restlichen Text dazu ?

Früher - deine Mutter, sie war so sehr besorgt, hatte immer Angst -und diese Angst dir eingeredet.
Heute ist das vorbei, weil du es bemerkt hast, selbst wenn du in deinem Schlafzimmer bist, kann ein Hubschrauber auf dein Dach fallen - da ist es doch gut, wenn du zu der Zeit an einem gemütlichen Ort, ganz wo anders bist.
Seither ist das ganz anders, du fühlst dich viel freier und wohler, geniest das auch gerne immer wieder.
Ja - es stimmt schon, was man sagt, " zu Tode gefürchtet ist auch gestorben".
Du hast dies geändert, weil du etwas ganz einfaches gemacht hast.
Wenn da eine Angst aufkam, hast du hingesehen und hin gefühlt, dir vorgestellt, was das Schlimmste ist, was passieren könnte.
Und wenn du das wusstest, hast du dich befragt, ob das zu Hause nicht auch sein könnte!
Außerdem wusstest du ja - das ist das Schlimmste, das kann nur passieren, wenn du nicht handelst, weil du aber handelst, sorgst du dafür, dass nur Gutes passiert - so wie jetzt, wo du da an dem schönen Ort bist, genießen kannst und dabei noch vielerleben und erfahren kannst.
Ist das Leben doch um so viel interessanter geworden -seither.....

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Re: Probleme bei der Zielumsetzung

Ungelesener Beitrag von Elmar » Mi, 09. Jun 2010 21:06

Beides - gehört zusammen - der Erfolg, aber auch die Begründung, warum es anders war - damit du auch eine Erklärung hast, was dich gehindert hat, aber dieses Hindernis, das baust du ja nun ab.

Viel Erfolg damit.
Schöne Grüße

Elmar

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